Ich hoffe, Klingbeil ist dazu bereit, sein Leben zu Opfern.
Für die Wirtschaft!

Nicht nur für die Wirtschaft. Das würde allem und allen gut tun.
SPD:

Welche Menschen Lars? Milliardäre? CEOs? Politiker? Oder vielleicht doch nur wieder die, auf deren Kosten ihr euch die Taschen voll macht?
Arbeiterpartei, am Arsch!
Klingbeil: Die SPD muss wieder beliebter werden! Ich habs! Verlangen wir den Wählern der SPD noch mehr ab statt den obersten 1 %!
Der Typ ist so eine Pfeife eyWer sich die Rede im Volltext gegeben hat (statt nur die reißerische Überschrift hier oder die journalistischen Verkürzungen), der weiß: Erbschaftssteuer und die obersten 1% waren auch Thema.
Ich bin kein Verteidiger der SPD im Allgemeinen und Klingbeils im Besonderen. Ich bin auch skeptisch bis ablehnend gegenüber vielen Dingen, die da vorgeschlagen werden. Aber die Rede war durchaus differenzierter, als das hier suggeriert wird.
Ich hab tatsächlich nur den tagesschau Artikel gelesen, da geb ich dir Recht.
Ah schön zu sehen, dass Milliadäre und alle anderen unverschämt reiche Menschen zur Kasse gebeten werden sollen. Endlich!
… schaut hinein …
Leute sollen mehr arbeiten.
:|Das Problem ist, wenn ich mehr arbeiten würde, verursache ich nur Mehrkosten bei meinem Arbeitgeber.
Solange Sie nicht verstehen: Mehrarbeit != höhere Produktivität bedeutet
Wird dadurch auch die Wirtschaft nicht besser laufen.
BWL-Justus wird das nicht verstehen, weil der zu dumm dafür ist. Der kommt sich schlau vor, weil er gerade so die Uhr lesen kann, und benutzt deshalb die Arbeitszeit als Maßstab für die geleistete Arbeit. Aber woher soll er es auch wissen? Schließlich besteht seine “Arbeit” doch daraus, 60 Stunden die Woche einen Bullshit-Job zu erledigen.
Im Gegensatz zu den reichen Schmarotzern, die von Deiner und anderer Leute Arbeit im Luxus leben, kannst Du Dir halt keine 6-stelligen Parteispenden und Aufsichtsratspöstchen für solche nichtsnutzige Nullen wie den lieben Herrn Klingbeil und seine Kollegen leisten.
Es gibt nur einen Klassenkampf den wir führen müssen:
Leute die Arbeiten müssen um zu leben. Vs Leute die Besitzen
Mittelschicht vs Geringverdiener oder “Leistungsträger” vs Mittelschicht sind alles nur Nebelkerzen.
Genauso Generationenkämpfe wie Boomer vs GenXYZ
Finde Generationengerechtigkeit ist keine Nebelkerze
Stimmt. Kommt allerdings ganz auf den beleuchteten Bereich an. Wenn es um die gesamt gesellschaftliche soziale Gerechtigkeit geht ist das wirklich ein Nebenschauplatz und zu vernachlässigen vor den großen Problemen.
Wir links grün Versiffte müssen akzeptieren dass ein 80% Sieg auch ein Sieg ist. Der individuelle Idealismus führt zu Spaltung und bringt uns von Ziel ab.
Das Rentensystem würde ganz gut funktionieren, wenn alle also auch Beamte und Selbstständige mit ihrem vollen Gehalt einzahlen würden. Mit anderen Worten auch Besserverdiener. Außerdem natürlich Rente auf alle Einnahmen und nicht nur die aus Arbeit.
Wenn Beamte und selbstständige ebenfalls einzahlen, bekommen Beamte und selbstständige ebenfalls Auszahlungen. Das ist ne Nullnummer.
Das ist ne Nullnummer.
Nicht wenn die Beitragsbemessungsgrenze fällt und es eine Maximalrente gibt, wie in der Schweiz.
Schade nur, dass hauptsächlich jene zu Opfern bereit sind und sie von jenen verlangt werden, die wenig bis gar nichts zu opfern haben.
Was opfern Milliardäre? Und wer hat uns verraten?Ist ja gut, dass sie vorsorglich letztes Jahr gleich sichergestellt haben, dass die Diäten jährlich steigen für die Legislaturperiode.
Ich bin immer dabei, wenn man mit gutem Beispiel voran geht.
Bevor man nicht mal über eine Reform der Erbschaftssteuer und Vermögenssteuer redet und die ganzen Schlupflöcher mal stopft, werden Sie immer noch weitere Wähler verlieren und leider der AFD zu mehr Wählern verhelfen.
Aber das wollen Sie wohl nicht so richtig verstehen.
Aber das wollen Sie wohl nicht so richtig verstehen.
Das ist denen einfach egal, solange sie ihre eigenen Schäfchen im Trockenen haben. Ein hochdotiertes Pöstchen in einem Aufsichtsrat ist dem Kasper doch bestimmt jetzt schon gewiss.
Was ich halt nicht verstehe: wenn das sein Game ist, warum ist er noch da? Der könnte doch jetzt schon in irgendeinem Aufsichtsrat seine Kontakte versilbern.
Irgendwie scheinen die alle eine tatsächliche intrinsische Motivation zu haben, das Leben schlechter zu machen.
Oder, noch schlimmer: die glauben den Müll, den sie verzapfen, wirklich 😱
Bei sogenannten “Führungskräften” erlebe ich regelmäßig, dass die sich selbst in die Tasche lügen. Außerden dürfte da, wie schon von Anderen angesprochen, Gier eine gewisse Rolle spielen. Machtgeilheit ist bestimmt auch ein Faktor. Es gibt Leute, denen geht einer ab, wenn sie ein Pöstchen haben, das auch nur entfernt nach Macht aussieht.
Es gibt immer mehr. Die ganzen Luxusgüter sind dafür da, dass selbst Spahn mit seinem Haus am See noch mehr wollen wird und Klingbeil wird so ein Haus noch gar nicht haben.
Naja könnte ja ähnlich sein, wie bei Leuten die Gehirnwäsche unterzogen worden sind, irgendwann glauben die den Scheiß auch. 🤕
Politiker und Milliardäre auf den Opferaltar?
Politiker und Milliardäre auf den Opferaltar!
FTFY
Wenn ich schon diesen grinsenden Karrieristen sehe bekomme ich Blutdruck. Kauf dir Eier zum lecken.
Was für Opfer bringt er eigentlich ganz persönlich? Also neben dem Opfer. dass er sich selbst vor ca. einem Monat mal eben fast einen Regelsatz Bürgergeld pro Monat extra gegönnt hat?
Viele Bürger werden einen geringeren Lebensstandard haben oder gar an schlechterer Gesundheitsversorgung leiden. Aber das ist ein Opfer, das ich bereit bin zu erbringen.
Leck 00, Lars
Er glaube, dass es eine “Ungerechtigkeit im Rentensystem” gebe. Etwa wenn jemand bis Ende 20 studiere, mit Anfang 30 ins Erwerbsleben gehe und dann aufgrund eines hohen Einkommens oder eines reichen Elternhauses schon mit Anfang 60 in Rente gehen könne und “andere buckeln 45 Jahre.”
Und was ist mit Leuten, die nach ihren Studium kein hohes Einkommen haben? Ein Studium ist doch kein Garant für ein hohes Einkommen? Außerdem müssen viele ja auch neben dem Studium arbeiten.
Nein.
Was ist mit den Leuten, die mit 20, dank eines reichen Elternhauses, in Rente gehen können?
Die sind das Problem. Du greifst hier den Versuch auf, die moderat Armen gegen die ganz Armen auszuspielen.
Ich kritisiere das „Akademiker tun weniger für ihr Geld, nur wer nicht studiert hat muss hart arbeiten.“ Narrativ, weil das wegen von dir erwähnten „Frühstrentner“ komplett am Problem vorbeigeht.
Zusätzliche befeuert diese Erzählung noch die „Wer studiert hat, hat eh keine Ahnung vom echten Leben und Wissenschaft ist sowieso Quatsch und Geldverschwendung“ Stammtischparolen.
Studium kann halt auch ne verdammt harte Zeit sein, das ist doch nicht leistungsloses Rumeiern. Die durchgearbeiten Nächte und Wochenenden haben mich mehr Energie gekostet als das spätere geregelte Arbeitnehmerdasein mit Arbeitszeitregeln und freien Wochenenden.
Das weiß Lars nicht. Der hat Ende der 90er mit Stipendium einen Magister gemacht. Ich könnte mir vorstellen, dass das ganz chillig war.
In den 1990ern (vor der Bologna-Reform) war das Alles noch chillig.
Das sind die die 45 Jahre arbeiten. Also von 20-65 oder oder so.
Ja…. Aber die Nebenjobs geben doch nicht genügend Rentenpunkte oder?
Die Sache ist die, ich wär für die richtigen Sachen schon absolut bereit, Opfer zu bringen. Aber halt nicht dafür dass Neoliberale zum 7. mal in den letzten 20 Jahren “die Wirtschaft retten”.
Da sage ich eher, diese Neoliberalen sind Opfer und ich bin gar nicht bereit für die.
Och, ich könnte schon auf den einen oder anderen Neoliberalen verzichten…
“Wir müssen uns nicht mehr in Grabenkämpfen die ganze Zeit erzählen, was alles nicht geht”
Stattdessen inszenieren wir einfach einen Grabenkämpfe zwischen studierten und unstudierten Arbeitern. Stark.
Oh ja, ich bin so gerne bereit, schwere Opfer zu bringen, dass dieses austauschbare aufgeblasene Arschloch, das sein ganzes Leben nichts Anderes “gearbeitet” hat, als in Parteisitzungen, oder noch schlimmer, in der Öffentlichkeit, genug heiße Luft zu produzieren, um den Klimawandel messbar voranzutreiben, und dafür wesentlich mehr Geld bekommt, als ein Großteil der tatsächlich arbeitenden Bevölkerung, weiterhin mit seinem Arsch einen Ministersessel wärmen kann.
Wo sind eigentlich die Gewerkschaften, wenn die selbsternannte Arbeiterpartei mal wieder die Arbeiterklasse verrät?













