Ich brauche aktuell viele typische Utensilien für den Alltag wie z.B. eine Küchenwaage, Dosenöffner, Seifenspender, Garderobe, Schuhregal etc. Natürlich kann man in Laden gehen und was kaufen, was dann auch gut genug funktioniert. Aber dann hat man halt irgendwas. Gibt es nicht auch was, bei dem man sich bei jeder Benutzung freut, was für ein geiles Teil man hat und was für ein praktisches Gerät man gekauft hat?
Was sich als überraschend nützlich erwiesen hat, ist eine Feinwaage, mit der man im Milligramm-Bereich wiegen kann, als Ergänzung zur Küchenwaage.
Natürlich kann man damit Briefe wiegen und Porto sparen.
Die ist zum einen auch für Dinge wie Brot backen geeignet. Oder um sich eine isotonische Kochsalzlösung zum Nasenspülen mit 2.9 % Gewichtsprozent zu machen. Oder um mit Chemikalien zu hantieren.
Zum andern ist sie z.B. praktisch, um Dinge zu zählen. Nehmen wir mal an, ich habe ein Glas mit Hörgeräte-Batterien, das sich in einem Jahr etwas gefüllt hat, und will wissen, wie viele Batterien von dieser Sorte ich nun wirklich pro Monat verbrauche. Einfach eine nehmen und wiegen, und das Gesamtgewicht dadurch teilen.
Außerdem kann man damit prüfen, ob der Dealer einen abzieht.
Fällt eher so in die Abteilung “Applied Science” als “Haushaltsartikel”: Worüber ich selber noch nachdenke, ist eine Art einfaches USB-Kamera-Mikroskop, um mit kleinen Dingen zu hantieren. Wenn man so, äh, Ü40 ist, gibt es doch einige Dinge die man mit der Lupe nicht gut genug sieht.
Scheiße oder, nie ne Brille gebraucht, jetzt im Januar morgens im Regen mal gedacht “Wat is denn mit dem Schild dahinten los, das kann ich doch sonst immer lesen”. Tja. Gehen wir wohl mal zum Optiker.
Du kannst mal nach den Marken Otomo und joseph&joseph schauen für Küchenutensilien. Ersteres hat ne super Spaghettitower und knoblauchvampire. Letztere bieten ein cooles Schüsselset an, das nestbar ist (aber leider Kunststoff nicht Edelstahl) Ansonsten für Gardaroben und co. bieten sich Flohmärkte an, da gibt es sowas in nicht von der Stange oder so günstig, dass man auch noch eine neuen Anstrich dafür mitnehmen kann.
Wenn du eine Wäschekorb zum Wäsche tragen brauchst, kauf stattdessen eine Babybadewanne. Fasst mehr, und geht nicht so schnell kaputt
Und du kannst ein Fußbad damit genießen.
Oder große Sachen darin putzen.Oder Babys baden.
Jetzt lass aber mal die Kirche im Dorf…
Keine Gefahr, die passt da nicht rein.
Die Patent-Dosenöffner, welche Dosen an der Seite aufschneiden, sind erheblich besser als die alte Variante.
Solche die den Falz aufdrücken anstatt zu schneiden nochmals deutlich besser, denn es bleibt keine Kante zurück, an welcher man sich verletzen könnte.
Kauf dir einen 3D-Drucker. Diese diebische Freude, dass man sich einfach selbst was praktisches gedruckt hat statt was zu kaufen, ist genau das, was du suchst.
Ist der in Druckern verwendete Kunststoff lebensmittelsicher? Falls die Sachen in der Küche verwendet werden sollen. Ich vermute mal nicht
Gibt es in lebensmittelrecht: https://filamentworld.de/materialeigenschaft/lebensmittelecht/ - ist natürlich immer noch so, hm, ich würd da mal nen Meter durchspülen wenn ich vorher ASA drin hatte.
Lebensmittel sind problematisch. Nicht, weil der Kunststoff so extrem viel giftiger wäre als der Kunststoff aus dem deine anderen Küchenutensilien sind. Aber 3D-Druck wird ja in Schichten gemacht und daher hast du häufig diese typischen Rillen und da können sich wunderbar Bakterien versammeln.
Was war zuerst da, der Wille etwas in 3D zu drucken oder der 3D Drucker?
Und jetzt in Ernst: was sind typische Gegenstände, die man sich druckt?
Wenn du auf die üblichen 3D Druck-Seiten wie Printables schaust, dann ist vieles natürlich Plastikmüll. Aber wenn man im Haushaltsbereich bleibt: Es ist unglaublich praktisch, wenn man eigene Plastikteile herstellen kann. Der Klassiker sind Ersatzteile: Irgendwo ist der Batteriedeckel abgebrochen? Ein Drehschalter ist kaputt? Du brauchst für irgendwas einen Adapter und vom Hersteller kostet der 19.99€ oder es gibt ihn nicht? Perfektes Einsatzgebiet! Ich hab hier letztens einen Batterieadapter gedruckt, weil ich an einem Sonntag in der Fernbedienung nicht die passende Knopfzelle hatte. Die CR3032 war zu klein, mit Adapter nicht. Und genau das macht eine diebische Freude. Und ich hab jetzt hier eine Custom-Staubsaugerdüse, mit der ich in genau diese eine Ecke da komme. Und ich hab ein extra von mir modifiziertes ovales Haarsieb für die Dusche, weil der Hersteller der Dusche wahnsinnig ist und seinen Duschablauf so gestaltet hat, dass er nicht mit normalen runden Haarsieben kompatibel ist.
Ein anderer Einsatzzweck für den Haushalt ist definitiv Aufbewahrungskrams. Da gibt es eine erstaunlich aktive Szene an Leuten, die ihre Sachen perfekt organisieren wollen, die schon ins besessene geht. Ich habe z.B. alle meine Batterien in diesen schnuffeligen Kisten:

Aber schau auch mal nach Gridfinity und diesen Honeycomb-Wandhalterungsgeschichten. Da bekommst du deine Bude aber mal sowas von organisiert!
Das ganze hat übrigens dieses Lego-Prinzip: Wenn du etwas selbst gemacht hast, dann erfreut es dich mehr als wenn du nur etwas gekauft hast. Der 3D-gedruckte Ersatzknopf mag zwar nicht 100% perfekt sein, aber wenn du dann 30€ für ein Ersatzteil gespart hast, dann freut es dich jedes Mal, wenn du den Knopf benutzt.
Der Wille. Ganz einfach. Yar har
Kopfhörerhalter, Handyhüllen, Gehäuse für Basteleien, Spielzeug…
@stardustpathsofglory @simomat
Gefühlt besteht die hälfte der 3DDruckteile aus Zubehör für Spielsachen oder Aufbewahrung.
ich überlegs mir gerade insbesondere wegen all der tollen zusätze.Kann ich bestätigen. Ich drucke gerade für ein Kind in meinem Leben ne Murmelbahn zusammen
Ein Toilettendeckel, der nicht runter knallt, sondern langsam absenkt.
Joa, super Erfindung, Problem ist jetzt: Irgendwann schepper ich mal nen fremden Thron von der Wand. Weiß immerhin jeder in 3 Räumen Umkreis wenn ich auf deren Bongo war und nen bissel zerstreuten Tag hab.
Weil du die Küchenwage ansprichst: Geh auf den nächsten Flohmarkt und kaufe dir so ein Ding. Hab ich seit einigen Jahren im Einsatz und liebe es.
Keine leeren Batterien mehr, keine umständlichen Knöpfe die Waage tut einfach. Gibt auch noch solche falls dir die Umstellung bei der anderen doch zu groß ist, von denen ich auch schon gutes gehört habe, sollen allerdings bisschen Störrungsanfälliger sein.
Theoretisch bekommt man beide Typen auch in neu, lohnt sich aber nicht. An den alten, aus massivem Stahl(?) ohne ein einziges Stück Plastik, hat warum auch immer kaum jemand Interesse und sie werden einem auf dem Flohmarkt hinterher geschmissen.
Hab mir vor einigen Jahren eine Küchenwaage mit Akku, der sich per USB laden lässt gekauft. Hat natürlich deutlich weniger Stil, aber das Problem der leeren Waagen ist damit gelöst. Alle paar Monate zeigt die mal an, dass sie an den Strom möchte, funktioniert aber noch. Und da die nur so selten geladen wird, muss man sich sich auch keine Sorge um Akku-Verschleiß machen
Ich habe mittlerweile eine Akkustation eingerichtet. Ich habe einfach einen Haufen Akkus in den üblichen Größen gekauft und ein paar normale Batterien, so dass ich leere Geräte innerhalb von wenigen Sekunden wieder mit frischem Saft versorgen kann. Das ist mir lieber als Geräte mit Ablaufdatum zu kaufen, die ich dann beim Laden nicht nutzen kann.
Ich hab mal mit so einer Waage gewogen und es war extrem ungenau.
Mit welcher von den beiden? Ich hab bei meiner am Anfang immer noch die Gegenprobe mit einer elektrischen Küchenwaage gemacht weil ich mir da auch noch unsicher war und kam eigentlich immer ein nahezu perfektes Ergebnis bei raus.
Inzwischen vergleiche ich nicht mehr aber mir wäre noch nie aufgefallen dass plötzlich irgendwelche Mengenverhältnisse falsch wären.
Da sehe ich mich. Irgendwann kaufe ich mir auch so einen mechanischen “Taschenrechner”
Ich habe es verpasst die von meiner Oma bei der Haushaltsauflösung mitzunehmen. 🤦♀️
Also ich finde ein Reiskocher ist ein ziemlicher Gamechanger. Am besten mit Dämpfeinsatz. Reis reinschmeißen, Wasser rein, bisschen TK-Gemüse in den Einsatz, anschalten und zack hat man schon fast ein ganzes Gericht in 10 Minuten. Und In der Zwischenzeit kann man sich auch um den Rest kümmern.
Am besten ein moderner Reiskocher, Zojirushi oder Cuckoo mit Gummidichtung und antihaftbeschichtetem Topf. Kann den Reis für mehrere Tage bei konstanter Temperatur warmhalten ohne dass er austrocknet.
Oder so’n Reisdämpfer für die Mikrowelle. Gut geeignet für kleine Portionen.
Ich trink viel tee also wolte ich einen geilen Wasserkocher. Hab mir “arendo elegant” gehohlt. Ist innen drin ein perfekter edelstahl Zylinder ohne Heizspirale oder komische Ecken. Der Deckel ist groß genug das man mit der ganzen Hand rein kommt und beim Putzen überall hin kommt. Kein scheiß Kalk oder komische braune Ablagerung an stellen wo man nicht putzen kann.
Hat auch noch extra features mit tempwraturvestellen etc aber das wichtige ist die Innenform!
Hab einen Edelstahl-Wasserkocher von Severin und da ist mir die Temperaturanzeige auch sehr wichtig. Anfangs hatte ich die Temperatur vorgestellt; jetzt nehme ich den Kocher einfach vom Stromteller, sobald die Temperatur passt.
Schälmesser aus Carbonstahl von Windmühle. Rostender Stahl, man muss sie pfleglich behandeln (Nix Spülmaschine und so), aber sie sind sehr scharf und haben eine lange Standzeit. Die kann man auch über ein paar Generationen vererben.
Die kann man auch über ein paar Generationen vererben.
Kann ich bestätigen, habe ich geerbt, bin bei einem davon jetzt die 3. Generation die das Dingen benutzt.
Ich mag Seifenspender wo die Flasche transparent ist, also man reinsehen kann. Das ist besser als irgendeine Keramik wo man raten muss wie viel noch drin ist, außerdem hat diese zähflüssige Seife in der Flasche eine gewisse Ästhetik.
Ich kauf dafür einmal Seife in ner netten Plastikbuddel und danach nur noch Nachfüller. Halten ewig, hab noch welche aus der Bauphase vor 6 Jahren in Betrieb.
Stoppy Fensterstopper, zum sicheren Stoßlüften auch bei Wind.
Sind die (abgesehen von der Optik) besser als Fensterklammern? Die Fensterklammern scheinen mir mehr Verwendungsmöglichkeiten zu haben und werden günstiger angeboten. Scheint man auch lokal in Baumärkten zu bekommen
Sind die (abgesehen von der Optik) besser als Fensterklammern?
Ja. Insbesondere können sie auch das weit offene Fenster sichern, nicht nur in Kippstellung.
Dafür leg ich die wie den Stoppy zwischen Fenster und Rahmen, dann bleibt das Fenster weit offen. Je nach Fenster muss ich sie anders reinlegen, weil nicht jedes gleich ist, aber funktioniert zumindest bei mir bei allen Fenstern
Was für Verwendungszwecke gibt es denn noch so für die Fensterklammern? Ich fand die Stoppies anfangs ganz cool, aber die scheinen nicht so wirklich rutschfest zu sein. Ich kann einen zwischen Fenster und Rahmen klemmen, aber unter einer Tür auf dem Boden hält er nur so semi.
Persönlich benutz ich sie nur für Fenster. Bei Kipp festklemmen und bei ganz geöffnetem Fenster leg ich sie dann wie den Stoppy zwischen Fenster und Rahmen. Aber kannst halt vieles (mind. einen Spalt) offen halten. Ein Hersteller schlägt vor: ausgeschaltete Kühlschränke (wegen Schimmelgefahr), Türen (damit die nicht zuknallen, um Haustiere nicht ausversehen einzusperren oder um, ich denk mal bei Kindern, Finger klemmen zu vermeiden) und Geschirrspüler (um einen Spalt zum trocknen offen zu lassen) In meiner alten Wohnung hätte das Tür aufhalten sogar Sinn gemacht. Da ist eine Tür immer zugeknallt, wenn man die Haustür aufgemacht hat…
Lenkerstulpen fürs Fahrrad, für richtig kalte Tage. Damit macht das Radfahren auch Frostbeulen Spass!













