• Jonski23@feddit.org
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    4 days ago

    Sowas soll in Nürnberg ja auch gebaut werden, statt einfach eine Straßenbahnlinie zu verlängern. Ich seh darin keinen Vorteil. Bis wir da sinnvoll Netz haben ist der restliche ÖPNV ja schon komplett verrottet.

    Lieber bestehende Infrastruktur pflegen, oder nicht?

    Edit: die Magnetschwebebahn in Nürnberg ist erst in der Phase einer Machbarkeitsstudie. Hab ich lediglich an König Marggus Getöse erinnert.

  • JaN0h4ck@feddit.org
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    3 days ago

    Mich würde ja interessieren woher das plötzliche interesse kommt. Ist die Max Bögl Firma Großspender bei der CDU? Oder vielleicht einer von deren Investoren?

    • Quittenbrot@feddit.org
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      2 days ago

      Ist die Max Bögl Firma Großspender bei der CDU?

      CSU, aber ansonsten ja, genau so wird’s sein. Das Teil wird momentan abartig gepusht, da steckt 100pro schwarzer Filz hinter.

  • plyth@feddit.org
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    Deutsch
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    3 days ago

    Müssen wir alles kopieren?

    That was news to me when Paris Marx, a technology writer from Canada, wrote about Musk for Time magazine and posted on Twitter Thursday. He quotes Musk’s official biographer as the source.

    Happy to have this confirmed: the goal of Hyperloop was to get California’s high-speed rail canceled. Musk and the Kochs, both trying to halt a transition away from automobiles.

    https://www.fresnobee.com/opinion/editorials/article264451076.html

  • unknownuserunknownlocation@kbin.earth
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    3 days ago

    Es gibt ein Bereich, wo ein Transrapid nützlich sein könnte: im ÖPFV. Damit könnte man durchaus ein paar Fluglinien mehr ablösen. Im ÖPNV ist das ein absoluter Quatsch, der kein nennenswerten Vorteil bringt.

      • unknownuserunknownlocation@kbin.earth
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        3 days ago

        Dass es Transrapids sind sagt ja nichts über den Takt aus, der kann genauso stündlich, halbstündlich oder auch Dichter getaktet sein. Der Knackpunkt ist halt, dass er mit höheren Geschwindigkeiten auf noch größeren Distanzen den Flugverkehr ablösen kann. Da wäre es z.B. denkbar, zwischen Berlin und Madrid zum Flugverkehr konkurrenzfähig zu werden - mit 500 km/h kann man doch nochmal andere Distanzen überwinden.

        Sprich, nicht als Ersatz für den Schienenverkehr, sondern als Ergänzung.

        • Gladaed@feddit.org
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          3 days ago

          Ich würde mir wünschen, dass das Geld lieber in unser Schienennetz investiert wird, dass man München Düsseldorf nicht mehr fliegen braucht, wenn man es eilig hat.

        • JensSpahnpasta@feddit.org
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          3 days ago

          Mit Berlin, Madrid gibtst du auch das absoluteste Extrembeispiel. Da bist du bei 2300 Kilometern. Und die dauern auch mit hypothetischen 500 Stunden Kilometern echt lange. Hier ist das Flugzeug definitiv immer schneller.

          Wenn du dir allerdings kürzere Strecken anguckst, die man auch realistisch irgendwie fahren kann oder überhaupt auch bauen, dann sieht das anders aus. Du wirst gerade im dicht besiedelten Deutschland immer Zwischenhalte machen wollen. Schon alleine, um Umstiege zu ermöglichen und die Auslastung deines Zuges zu erhöhen. Es macht halt wenig Sinn, auf dem Weg von Köln nach München mit 300km/h am Frankfurter Flughafen vorbeizukacheln und dort nicht anzuhalten.

          • unknownuserunknownlocation@kbin.earth
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            3 days ago

            Gut, nehmen wir Berlin - Rom, das sind ca. 1200km Luftlinie, schlagen wir nochmal etwas drauf weil die Strecke nicht gerade wäre - 1500km. Die Alpen stehen zwar im Weg, aber der Brenner-Basistunnel zeigt, wie es geht. Nehmen wir eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 300 km/h an, und wir sind bei fünf Stunden - plötzlich ist man konkurrenzfähig, was man selbst mit durchgehenden Schnellfahrstrecken nicht wäre.

            Was die Dichte Besiedlung angeht - da machen wir uns in Deutschland viel zu viel Kopf, bzw. lassen uns viel zu viel von irgendwelchen kleinen Kommunen aufquatschen. Über den Flughafen kann man diskutieren, aber sorry, Montabaur z.B. mit seinen 15.000 Einwohnern braucht nun wirklich kein ICE-halt. Da könnte man ruhig von Köln nach München mit nur Zwischenhalten in Frankfurt und Stuttgart machen, alles andere kann für eine schnelle Verbindung weg (die Infrastruktur in einigen Knoten müsste für schnelle Durchfahrten noch optimiert werden, aber das ist ein anderes Thema). Das muss nicht die Auslastung von den Zügen verschlechtern - schnellere Verbindungen ziehen auch Fahrgäste.

            • JensSpahnpasta@feddit.org
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              2 days ago

              Du hast definitiv recht, dass diese Wegelagerer ICE halt an den Schnellfahrstrecken definitiv nicht mehr angefahren werden sollten. Aber gleichzeitig, wenn du dir zum Beispiel die Strecke zwischen Köln und München anschaust: Da fährst du von der Viertgrößten Stadt des Landes in die Drittgrößte. Der ICE hält dann in Siegburg/Bonn (320.000 Einwohner), Frankfurt (750.000 Einwohner), Aschaffenburg (73.000 Einwohner), Würzburg (133.000 Einwohner), Nürnberg (530.000 Einwohner) und Ingolstadt (140.000 Einwohner).

              Jetzt kann man über Aschaffenburg diskutieren, aber der ICE fährt halt wirklich direkt durch den Hbf dort, kann da logischerweise auch nur langsam durch und dann ist Anhalten auch ok. Deutschland ist einfach dicht besiedelt und es macht halt keinen Sinn, in einer Stadt wie Würzburg oder Nürnberg keinen Halt zu machen.

              • unknownuserunknownlocation@kbin.earth
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                2 days ago

                Die Halte wären was für ein IC. Frankfurt und Nürnberg kann man bei einem ICE drin lassen, alles Andere kann ruhig raus. Und wenn man zu langsam durch eine Stadt durchfahren muss ist das kein Grund, dort zu halten, sondern ein Grund dort die Infrastruktur so auszubauen, damit man dort schneller durch oder drum Rum fahren kann (die Franzosen zeigen, wie es geht - da hat sogar Paris eine Umfahrung, die größtenteils mit 300 km/h befahren werden kann). Damit kann man wesentliche Fahrzeitverkürzungen hinbekommen und auch ordentlich Konkurrenz zu anderen Verkehrsträgern machen.