Jetzt noch bitte
Zweck der
Untervermietung darf nicht der Gewinn sein.Jetzt werd nicht übermütig! Denk doch mal an dir armen Vermieter.
Ehrliche Frage: Was für einen Zweck hat das gesamte Konzept der Untervermietung eigentlich?
Das ist doch nur Scalping auf Wohnraum, oder?
Der Zwischenmieter tut nichts was irgendwem einen Mehrwert bietet. Der sitzt doch nur dazwischen, profitiert vom Kapital des Vermieters und der Not des Untermieters und bietet selbst gar nichts.
Ich kenne Untervermietungen am ehesten bei Leuten, die z.B. ein halbes Jahr im Ausland sind und danach in ihre bisherige Bude zurück möchten. Wenn sich ein:e Mieter:in findet, die auch nur temporär eine Bleibe in der Stadt braucht, geht das relativ gut auf.
Naja, Untervermietung ist halt so alt wie es überhaupt Mietwohnungen gibt. Das hast du sogar in der Zeit vor formalen Mietverträgen und dem Konzept der Miete und es ist im Kern höchstwahrscheinlich schon irgendwo bei den Babyloniern oder Römern praktiziert worden. Schaust du dir das an, wie das früher noch häufiger praktiziert wurde, dann macht das auch absolut Sinn: Da haben dann z.B. Leute, deren Kinder ausgezogen waren oder Witwen/Witwer einzelne Zimmer ihrer Mietwohnung an Studenten untervermietet, um damit halt Einnahmen zu generieren. Das ist eine durchaus sinnvolle Nutzung von Wohnraum - im Kern würde ja sonst massig leerstehen, weil keiner umziehen will
Ich brauchte schon mal für zwei Monate eine Bleibe in der Großstadt und hatte über WG-gesucht ein Paar gefunden, die ihre Wohnung für 2,5 Monate untervermieten wollten während einer Reise. Sehe da jetzt erstmal keine Verlierer in so einem Konstrukt, solange Untermieter die Wohnung sorgsam behandeln.
Ist das nicht, wie die meisten WGs organisiert sind?
Rechtlich (zumindest in Österreich) wird unterschieden zwischen “einen Teil der Wohnung untervermieten während der Besitzer dort wohnt” und “die ganze Wohnung untervermieten”.
Ich hab die 2. Variante gemeint.
Nur wen der Vermieter doof und die Mieter noch doofer sind.
Alle Hollywood-Filme machen auf dem Papier Verlust. Man kann sich alles steuerlich zu einem Verlust rechnen.





