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Cake day: June 9th, 2023

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  • Ich hab mir kürzlich einen sehr preiswerten Medion X42 SW+ angeschafft (UVP 300€, seit Mitte Dezember bei mehreren Händlern für 130€ erhältlich).

    Kommt mit Basisstation, die selbstständig den Staubbehälter in einen Staubsaugerbeutel entleert, was in der Preisklasse ungewöhnlich ist. Wertiges Teil mit viel Zubehör, navigiert erstaunlich souverän und saugt ganz brauchbar, außer auf einer ganz bestimmten Schmutzfangmatte (aber ich hab bisher erst eine der drei Bürsten ausprobiert). Es gibt eine zusätzliche kleine aufsteckbare Bürste für Ecken, die tut was sie soll. Putzen ist auch möglich, aber ich habe zu viel Teppichboden, um ihn dafür zu nutzen, d.h. ich kann die Putzleistung nicht kommentieren.

    Navigation erfolgt per LIDAR und mit gaaanz sanften Kollisionen, aber ohne Kamera, was für mich ein Kaufkriterium war. Einen Absturzsensor gibt es auch, falls du Treppen hast. Auch positiv: Man braucht keine App, keine Internetverbindung und kann das Teil umfassend mit einer kleinen Fernbedienung kontrollieren. Es gibt aber eine optionale App, falls du darauf Wert legen solltest. Egal wie man ihn benutzt, er findet ohne Mühe zur Basisstation zur Entleerung und zum Aufladen zurück, obwohl ich die in der Anleitung empfohlenen Abstände zu Möbeln links und rechts davon nicht annähernd einhalte.

    Ein einziges Mal hat er sich in einer Ecke festgefahren, zwischen mehreren stark reflektierenden Gegenständen, was möglicherweise das LIDAR verwirrt hat. Die gleiche Ecke wurde seitdem mehrmals ohne Mühe navigiert.

    Der Roboter kann ohne Mühe sehr hohe Kanten überwinden, was mich positiv überrascht hat. Für Treppen reicht es nicht ganz, aber selbst mehrere Zentimeter Höhenunterschied sind kein Problem, ebenso wie hochflorige Teppichböden und komplizierte Untergründe.

    Die Lautstärke entspricht ungefähr einem normalen Staubsauger, wobei man die Saugstärke und damit die Lautstärke aber regulieren kann. Ich stelle den gerne an, wenn ich das Haus verlasse, aber zumindest ein Zimmer weiter stört der Lärm auch bei Anwesenheit nicht.

    Das ist mein erster Saugroboter und ich habe bewusst kein besonders teures Modell gewählt (was ich immer bei für mich neuen Geräteklassen mache). Ich würde dir auch dazu raten, erst einmal zu sehen, ob diese Geräteklasse an sich für dich Sinn macht und nicht direkt 800€ in die Hand nehmen. Als Einstiegsgerät taugt dieses günstige Teil allemal.















  • In einem Meme hieß es “Kinder, wer von Euch würde gerne an der Ostfront sterben”, das andere legte nahe, der Offizier würde gleich einen Anruf von “SS-Siggi” entgegennehmen. Auf dem Foto steht die fiktive Aussage des Offiziers: “Oh, da muss ich kurz rangehen”.

    Bentik hat naiv Drecksarbeit für Russland gemacht. Ängste vor einer neuen Ostfront für Deutschland werden häufig von russischer Propaganda für das deutsches Publikum beschwört und die Existenz rechtsextremer Netze in der Bundeswehr rechtfertigt nicht die Verunglimpfung eines einzelnen Soldaten und der Armee als Ganzes - letzteres ist auch ein zentrales russisches Propaganda-Element: Alle Gegner Russlands, gleich welcher politischer Gesinnung, sind automatisch “Nazis”. Das führt dann u.a. dazu, dass der Kreml den Juden Selenskyj als Nazi verunglimpft. Aus russischer Sicht kein Widerspruch.

    Öffentlich möchte der 19-Jährige nur seinen Vornamen, Bentik, machen. Bentik war bis zum Sommer Schüler am Freiburger Angell-Gymnasium und hat dort sein Abitur gemacht. Inzwischen studiert er an der Universität Freiburg.

    Die Tatsache, dass er bereit ist, seinen Vornamen zu nennen, bestätigt überdeutlich, dass wir es nicht mit einem besonders intelligenten Menschen zu tun haben. Wie viele “Bentiks” gibt es wohl an dieser Schule und dieser Universität, geschweige denn in ganz Deutschland? Ich habe online nur einen anderen Menschen mit diesem Vornamen finden können (einen Fotografen aus Suriname), weltweit. In Vornamensdatenbanken taucht er auch nicht auf.

    Wenn er nicht mit seinem ultrararen Vornamen und Fotos schon bei etlichen hiesigen Medien hausieren gegangen wäre, hätte ich ihm als Journalist zum Schutz vor Doxxing einen beliebigeren Namen gegeben oder als B. abgekürzt.