Infrastruktur, die auf amerikanischer Software und Hardware basiert, könne jederzeit durch US-Präsident Donald Trump ausgeschaltet werden. Es brauche daher Alternativen, um digital souveräner zu werden, sagte Beckedahl. “Wenn wir es heute nicht machen, dann haben wir morgen keine Freiheit.”

Das ist der schließende Absatz in diesem Artikel der @tagesschau und dem habe ich nichts hinzuzufügen, außer vielleicht das das nicht nur auf Trump und die USA zutrifft. Was die Software betrifft heißt in meinen Augen die Lösung Linux und Freie Software.

#Zitat #Infrastruktur #Abhängigkeit #Technologie #Software #Hardware #Meinung #2026-06-14 @dach

  • IratePirate@feddit.org
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    24
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    4 天前

    Der Weckruf war mit Snowden ja da. Aber alle haben auf Snooze gedrückt und sind wieder eingeschlafen. Eigene, freie, souveräne Lösungen? Alles zu aufwändig, zu teuer, und kuck mal, der Obama lächelt doch so nett.

    Sowas darf uns nicht noch einmal passieren. Hoffen wir, dass das Trump-Regime unseren Entscheidern nun endlich genug “Blick in den Abgrund” ist, um uns nachhaltig von den USA abzunabeln.

    • Ooops@feddit.org
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      ·
      4 天前

      Alles zu aufwändig, zu teuer

      Nö, tatsächlich einfacher und preiswerter. Nur hat freie Software eben keine milliardenschwere Lobby, die die richtigen Personen in Entscheidungsrollen besticht, und die die Software plus Support und teilweise selbst Hardware gratis als Einstiegsdroge an eine ganze Generation Schüler und Studenten verteilt.

      • mzumquadrat@feddit.org
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        4 天前

        Ich habe mal einen ITler gehört, der gesagt hat, dass die Entscheidung seines Unternehmens in die Office365 Welt von Microsoft einzusteigen die beste war, die er je gesehen hat. Früher musste er jedes Mal springen wenn der Mailserver Stress gemacht hat und musste dann irgendwelche Probleme in archaischer Software fixen. Wenn heute ein Problem auftaucht delegiert er das an den Microsoft Support und dann liegen die Kosten für die Admins bei Microsoft. Er sagt dann jedem der ihn anruft, dass man nichts machen kann, Microsoft schon an dem Problem dran ist und trinkt Kaffee und schaut YouTube. Einfacher und preiswerter ist glaube ich an vielen Stellen zu einfach gedacht.

        • Ooops@feddit.org
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          3 天前

          Das Beispiel ist aber schon arg schief. Klar, dass der selber es toll es findet, dass er jetzt Eier schaukeln kann, während externe seine Arbeit machen. Also solange, bis er entlassen wird.

          Die Frage ist aber eher, wie es in der Gesamtrechnung aussieht. Die ist in deinem Beispiel erstmal bescheiden, weil die einerseits den externen Support, teuer bezahlen und andererseits selber noch ITler anstellen.

          Aber wie schaut es aus, wenn man nicht irgendwelche fachfremden nach dem Motto “machen alle so” die Entscheidungen treffen lässt? Dann hat man entweder eh noch 'ne eigene IT für Notfälle, die dann eben auch gern außerhalb von Krisen Software betreuen kann, oder man lagert den ganzen IT-Support komplett aus. Und bei letzterem bezweifel ich halt stark, dass sich das wirklich rechnet. Da ist das Argument üblicherweise eher die bessere Planbarkeit, weil der externe Anbieter Kostenschwankungen, wenn es mal Probleme mit der Hard- oder Software gibt, auffängt. Aber das kostet halt insgesamt etwas.

        • kossa@feddit.org
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          4 天前

          Ja gut, fanden die ITler in meinem alten Job auch. Dann wurden sie entlassen ¯\_(ツ)_/¯.

          • mzumquadrat@feddit.org
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            4 天前

            Klar, das Risiko besteht natürlich. Ich sage ja auch nicht, dass diese Haltung gut ist. Aber seinen Stack komplett selbst zu managen ist nicht zwangsläufiger effizienter und billiger.

            • Majoran@feddit.org
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              4 天前

              Nein, nicht “zwangsläufig”, aber doch im plausiblen Möglichkeitenraum. Das Problem bei deinem Post liegt halt bei “archaischer Software” und überhaupt, dass ein Mailserver anscheinend oft genug Stress macht, dass er zum Hauptargument in der Geschichte wird. Das muss nicht die Schuld von dem genannten ITler sein und kann auch an interne Richtlinien und Bürokratie liegen, aber sorry, eine Firma die ihr Mailsystem nicht stabilisiert kriegt, sollte ganz einfach nicht wettbewerbsfähig sein. Man muss nicht immer so tun, als wäre das alles supergeheime Quantenraketentechnik.

              • bennypr0fane@discuss.tchncs.de
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                3 天前

                Und jede Kleinfirma und Mittelständler unter 50 Leuten auch? Man muss sich erstmal leisten können, eigene IT-Dienstleister zu beschäftigen. Alle darunter wollen nur Lösungen, die sie möglichst nix kosten und von denen sie möglichst wenig verstehen müssen. Wer das bietet, beherrscht den Markt. Leider.

      • bennypr0fane@discuss.tchncs.de
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        3 天前

        Ich glaube nicht, dass freie Software einfacher und preiswerter ist. Man muss alles selber machen und v.a. selber die Personalkosten tragen - besonders die sind extrem unbeliebt. Das ist das Totschlagargument, mit dem Microslop gewonnen hat. Es ist billiger. Dass man mit dem einsparen dieser Personalkosten auch jegliche Kontrolle und Selbstbestimmung aufgibt, und noch dazu ein weltweites Monopol mitbaut, geht in den Alltagshorizont des Durschnittsmanagers nicht rein. Da müssen global bedrohliche Entwicklungen passieren, bevor es Politiker auch nur anfängt zu interessieren.

        • sascha@friendica.deOP
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          2 天前

          @Ooops @bennypr0fane Bei Freier Software gibt man genauso ein Auftrag an ein Unternehmen neue Software zu entwickeln oder bestehende anzupassen wie bei Closed Source Software. Unterschied ist das die Entwicklerfirma einen nicht sonst einen Scheiß einbauen kann und man sich nicht von ihr abhängig macht. Wird die Software entsprechend durchdacht gestaltet und umgesetzt, kann man auch einen Softwarepool aufbauen in dem sie dann auch anderen zur Verfügung steht.

          Und was Cloudlösungen betrifft. Was denkst Du worauf die meisten Angebote kommerzieller Anbieter da aufsetzen? Also ist auch das kein Argument.

          • bennypr0fane@discuss.tchncs.de
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            1 天前

            Du sprichst wohl von einem Szenario, in dem der Auftraggeber die Software kauft/lizenziert? Das ist ja bei freier Software quasi nie der Fall. Die wird runtergeladen, evtl vielleicht noch kompiliert, dann installiert. Und davor wurde sie nicht in Auftrag gegeben.

            • sascha@friendica.deOP
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              1 天前

              @bennypr0fane Jein frag mal bei den Machern von Limux nach. Klar wird wenn passendes schon vorhanden ist, das eingesetzt oder angepasst, aber es wird eben auch Neues entwickelt wo es benötigt wird. Das neben der Entwicklung auch noch der Support etc. Bei Cloud Lösungen läuft es bei einen Anbieter im Rechenzentrum.

        • Ooops@feddit.org
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          3 天前

          selber die Personalkosten tragen - besonders die sind extrem unbeliebt

          Naja, das Arbeitgeber es hassen, Arbeitnehmer bezahlen zu müssen, ist ja nichts neues und der Hauptgrund, warum jede Menge Idioten auf das Märchen von KI, die all diese Nichtsnutze ersetzen kann, reinfallen. Rechnerisch sinnvoll wird es dadurch aber eben nicht.

          PS: Meiner Erfahrung nach sind es bei der IT oft auch gar nicht so die Personalkosten vs. externe Supportkosten, sondern die eigene Hardware vs. Cloudlösungen (vorallen wegen der Skalierbarkeit, die einem langfrpstig Planung erspart), die den Ausschlag geben.

      • kossa@feddit.org
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        4 天前

        Unabhängigkeit betrifft übrigens auch die Unabhängigkeit von unseren lokalen Oligarchen.

        Klar, bei Bezos in der Cloud rumzuhängen ist nicht so geil, aber wenn man den Schritt schon geht, finde ich es irgendwie unlogisch bei unserem lokalen Milliardär Martin Hetzner in die Cloud zu gehen. Habe ich ein Problem mit dem Nächsten ersetzt ¯\_(ツ)_/¯

      • sascha@friendica.deOP
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        4 天前

        @IratePirate @calimero Ja das ist eine ganz wichtige Sache. Wir müssen als Europa gemeinsam mehr Unabhängigkeit von anderen erreichen und somit in diesem Bereich auch die Abhängigkeit Stück für Stück zurückfahren.

  • HieroProtagonist@lemmy.ml
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    4 天前

    Das hat mich schon meine gesamte Karriere seit GWB begleitet und immer wurde ich wie ein Bahnhofspenner mit einem “Das Ende ist nah!!!” Schild behandelt… von daher sage ich: “Komm Donnie, TU ES!!!”

  • Pommes_für_dein_Balg@feddit.org
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    4 天前

    Die Firma, bei der ich arbeite, ist gerade dieses Jahr mit der Umstellung auf M365 fertig geworden:
    Exchange Online statt selbst gehosteter E-Mails, Teams für Kollaboration, OneDrive statt Nextcloud, und InTune zur Geräteverwaltung.
    Die Umstellung hat 2 Jahre gedauert.
    Und jetzt denkt die Geschäftsführung darüber nach, alles wieder selbst zu hosten und sogar die Client PCs auf Linux umzustellen.

    Was ich sehr begrüße! Aber in den letzten 2 Jahren ist auch noch die Hauptfiliale umgezogen, wir haben Desktop PCs durch Laptops ersetzt, von VMWare wegmigriert, alle Server getauscht, SAP ausgemustert, höhenverstellbare Tische für alle Mitarbeiter bekommen und verkabelt…
    Ich hatte eigentlich gehofft, dass jetzt mal ein Bisschen Ruhe einkehrt.

    • sascha@friendica.deOP
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      4 天前

      @mech Wir sind jetzt seit ca. einem Jahr auf Microsoft Office/Sharepoint/etc. Dazu haben wir jetzt überall Windows 11. Und was soll ich sagen, der Scheiß kotzt mich an.

      • Pommes_für_dein_Balg@feddit.org
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        4 天前

        Mich auch, und meine User auch.
        Hatten auch schon den ersten Service-Ausfall, 4 Stunden ohne E-Mails.
        Das ist uns mit dem Selbst gehosteten System nie passiert, nichtmal wenn wir im laufenden System Server oder Software getauscht haben.