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Cake day: January 31st, 2026

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  • Der Wirtschaftsrat gehört nicht zur CDU. Er ist rechtlich selbstständig und politisch unabhängig und versteht sich als Stimme der Sozialen Marktwirtschaft.
    Zu den Mitgliedern zählen Unternehmen aller Branchen und Unternehmensgrößen.

    Zwei Gedanken dazu. Zum einen warum wird er dann als ‘CDU-Wirtschaftsrat’ bezeichnet? Das ist bewusste Irreführung und Fehlinformation. Zum zweiten muss man mal mit dem Begriff ‘Soziale Marktwirtschaft’ aufräumen. Den diese ‘Soziale Marktwirtschaft’, also eine stark sozial abgefederte Version der ‘Freien Marktwirtschaft’ haben wir ja nur weil die USA Angst hatte das uns eine ‘Freie Marktwirtschaft’ mit all ihren Härten für den Einzelnen in die Hände der Sowjetunion bzw. des Ostblocks treiben würde. Das erklärt dann auch warum die ‘Soziale Marktwirtschaft’ spätestens seit Mitte der 1990er Jahre langsam immer mehr abgebaut wird, es fehlt das Gegengewicht. Das was die wirtschaftsorientierten Kackbratzen mit CDU-Mitgliedschaft da von sich geben hat jedoch nichts mit ‘Sozialer Marktwirtschaft’ zu tun, sondern geht klar in Richtung ‘Freie Marktwirtschaft’. Und das alles wo bekanntlich der Freie Markt bzw. die Freie Marktwirschaft eine Illusion ist, welche schon an den Rahmenbedingungen scheitert.





  • @tja Es geht darum das die Petition stark auf die Sichtweise von Menschen die in den Städten wohnen ausgerichtet ist. wo das Fahrrad wirklich Massenverkehrsmittel ist und dabei die Perspektive jener die auf dem Land wohnen weitgehend ausgeblendet wird. Den die wollen über die meist größeren Strecken einfach nur schnell von A nach B kommen. Das wird schon jetzt in immer mehr Ortschaften (gerechtfertigt) verzögert, aber Landstraßen sind nun einmal dafür gedacht schnell von A nach B zu kommen, wobei ich z. B. bei nicht vorhandenen gut gemachten Fuß- und Radwegen mit einer regulären Höchstgeschwindigkeit von 70 kein Problem habe. Strecke ist nicht nur Geld, sondern eben auch Zeit. Und je mehr Geschwindigkeitsbegrenzungen es gibt, umso mehr Zeit braucht man. Da man beim ÖPNV meist auf Busse setzt btw. auch damit. Praktisches Beispiel? Als ich angefangen habe Auto zu fahren hat man vom Haus meiner Eltern im Dorf nach Heidelberg Zentrum mit dem Auto rund 30 Minuten gebraucht. Heute sind es 50 bis 60 Minuten. Das mag jetzt noch ok sein wenn man aller paar Wochen fährt, aber wenn man das fast jeden Tag fährt kostet es massiv Lebenszeit.













  • @D_a_X Nein läuft es nicht wenn man die richtigen Prioritäten setzt und die Menschen die in der Stadt/urbanen Raum leben nicht versucht gegen die Menschen die auf dem Land leben auszuspielen.

    Man hat zumindest hier in Baden-Württemberg von staatlicher Seite über Jahrzehnte propagiert das Menschen, vor allen junge Familen, aufs Land ziehen und ihnen z. B. erzählt das sie ja mit dem Auto günstig mobil und flexibel sind, schnell in die Städte kommen. Doch das ist schon jetzt durch immer mehr Geschwindigkeitsbegrenzungen immer mehr Makulatur. Nein ich bin nicht gegen Geschwindigkeitsbegrenzungen, wenn es nach mir geht werden alle Hauptverkehrsadern in Städten und Dörfern auf 30 km/h gesetzt und Wohngebiete werden zu verkehrsberuhigten Bereichen. Jedoch muss man dann eben auch für jene die aufs Auto und die Mobilität durchs Auto angewiesen sind entsprechende gleichwertige Alternativen anbieten, welche ich eben nicht sehe.

    PS. Wir reden nicht über Zeitgewinn, sondern über Zeitverlust. Und es ist für den Einzelnen schon sehr relevant ob man 30 oder 60 Minuten zur Arbeit braucht.