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In der Lanz-Sendung rät Energieökonomin Claudia Kemfert zur Vergünstigung des Deutschlandtickets sowie zum Ausbau des Nahverkehrs. Davon würden auch Menschen mit niedrigerem Einkommen profitieren.

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  • RidderSport@feddit.org
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    5 days ago

    Das würde aber beides dafür sorgen, dass die Leute weniger Sprit kaufen - das wollen Reiches Zuhälter nicht.

    Auf einer anderen Notiz, ich glaube ich nenne Lobbyisten nur noch Zuhälter bis die Politik mir das Gegenteil beweist.

    • Zwuzelmaus@feddit.org
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      5 days ago

      Nein, das passt nicht. Zuhälter haben und bekommen das Geld. Lobbyisten sind nur Handlanger, Gehilfen… also eher die Schlägertrupps der Zuhälter.

  • xlf42@feddit.org
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    5 days ago

    Was aus Initiativen wird, die GANZ VIELEN helfen, die sich womöglich gar kein Auto leisten können, haben sie bei dem 9€-Ticket gesehen: Es war erfolgreich und beliebt. Und es hat der Fossil-Lobby gezeigt, dass man damit Politik jenseits der fossilen machen kann.

    Das darf um Himmels Willen nicht noch einmal passieren! (Sozusagen das „nie wieder ist jetzt“ der Fossilen und ihrer Freunde)

  • GameOverFlow@lemmy.zip
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    2 days ago

    Wer mehr Verdient darf auch mal mehr sparen, das ist halt so. Da muss man nicht mmer versuchen alle Gehälter soweit anzugleichen das jeder am Ende das selbe Netto hat. Schon garnicht bevor wir die Milliadäre normal besteuern.

  • HaraldvonBlauzahn@feddit.org
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    5 days ago

    Es ist der altbekannte Reflex, die Pendler als Hauptbetroffene der Misere entlasten zu müssen. Für Andreas Peichl, Leiter des ifo Zentrums für Finanzwissenschaft, ein Trugschluss. „Viele Menschen pendeln zur Arbeit, aber die Langdistanzpendler, die 100 oder 200 Kilometer fahren und dafür das Auto nehmen – das sind nicht die armen Menschen.“ In den Steuerdaten der Einkommenssteuererklärungen sehe man: „Es sind die Menschen mit dem höheren Einkommen, die oberen zehn Prozent“, so Peichl in der ZDF-Sendung Markus Lanz vom 26. März 2026. Der Moderator beendet Peichls Satz: „Es sind die Pendler, auf die man sich immer beruft, für die man immer was tun möchte.“ Peichls Argument habe er so „noch nie gehört“, gesteht Lanz.

    Es gebe zwar Ausnahmen, sagt der Ökonom, „aber jetzt mal ehrlich, wieso sollte man 100 oder 200 Kilometer für einen Job pendeln, der nicht gut bezahlt ist? Die Pendlerpauschale erfüllt nicht das verteilungspolitische Ziel. Die ärmsten Haushalte besitzen oft gar kein Auto, weil sie es sich nicht leisten können. Wer Benzin konsumiert, das sind nicht die ärmsten Haushalte.“

    Aha, die CDU macht Umverteilung von Unten nach Oben.

    • HaraldvonBlauzahn@feddit.org
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      4 days ago

      Und hier sieht man auch, warum die vielen Kommentare “aber aber ich muss 200 Kilometer zur Arbeit pendeln und bin sozial schwach mit meinem maroden Häuschen auf dem Land” höchstwahrscheinlich zu 90% Astroturfing sind - klar gibt es einige Härtefälle, aber diese sind eben die Ausnahme. Und gerade denen wäre weit besser geholfen, wenn das Geld statt in gießkannenmässige Subvention der Auto- und Ölindustrie ganz gezielt in Projekte gesteckt würde, die sozial Schwächeren hilft.

      Z.B. wenn sich jemand in einem altem Haus mit unzureichender Isolierung kein Heizöl und keine Wärmepumpe leisten kann, warum nicht per KfW Kredit eine zinslose Hypothek auf das Haus anbieten, mit dem Wärmedämmung und Wärmepumpe finanziert werden, die durch die niedrigeren Heizkosten gut finanziert werden kann und sogar ein Plus für den Bewohner bringt, und die beim Verkauf dann halt auf den Käufer mit der Wertsteigerung durch die modernere und kostengünstigere Technik sogar den Verkaufswert steigert??

      Und wenn jemand z.B. als Hebamme oder Fliesenleger arbeitet und schlecht verdient, und das Einkommen nicht mehr für Benzin reicht, warum dann nicht wie in Frankreich ein billiges Elektroauto per Leasing zur Verfügung stellen? Das muss dann ja wirklich kein BMW sein…

      Aber die ganzen armen, sozial schwachen Autofahrer, die müssen ja offensichtlich einen Sechszylinder Audi fahren…

  • brainwashed@feddit.org
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    5 days ago

    In der Lanz-Sendung rät Energieökonomin Claudia Kemfert zur Vergünstigung des Deutschlandtickets sowie zum Ausbau des Nahverkehrs.

    äh okay, aber kannst du mal bitte erklären, wie wir so mehr Neuwagen verkaufen?? /s

  • Aniki@feddit.org
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    4 days ago

    Wir brauchen heute einen höheren Spritpreis damit weniger davon verbraucht wird. Der Markt sendet hier die richtigen Signale. Man sollte nicht eingreifen.

  • Obin@feddit.org
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    5 days ago

    War ja klar, dass man den Sprit einfach mit Steuergeldern subventioniert anstatt die Gelegenheit zu einer Transformation in eine bessere Gesellschaft zu nutzen. Es ist die CSPDU. Und deren Wähler werden das nicht blicken und ihnen sogar zujubeln dafür.

    • SapphireSphinx@feddit.orgOP
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      5 days ago

      War ja klar, dass man den Sprit einfach mit Steuergeldern subventioniert

      Vor allem ist der Grund für das Problem ja: Es ist nicht genug vorhanden, also steigen die Preise. Nun subventioniert die CDU mit unserem Geld die Autofahrer, was dann in Folge NICHT zu einer Änderung des Verhaltens der Autofahrer führt. Das wäre aber notwendig weil: Erdöl ist gerade wirklich Mangelware.

      • trollercoaster@sh.itjust.works
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        3 days ago

        Und in einer Mangelsituation muss man halt rationieren, um mit dem Wenigen, das da ist, länger auskommen zu können. Außerdem muss man den Verbrauch, wo möglich, durch gesetzliche Vorgaben senken. Geschwindigkeitsbeschränkungen wären ganz einfach von heute auf morgen möglich. Gab es in der Ölkrise der 1970er auch mal. 100 auf Autobahnen und 80 auf Landstraßen. Das ist jetzt nicht so langsam, dass es Alles aufhält, spart aber gewaltig was ein. Man müsste es nur wollen. Homeoffice-Pflicht würde unnötige Pendelei verhindern, die technischen Voraussetzungen sind inzwischen in vielen Bereichen vorhanden. Das muss man auch nur wollen. Das wird aber nicht getan, stattdessen werden strategische Reserven, deren Zweck es eigentlich ist, wichtige Dinge in Zeiten von Mangel am Laufen zu halten, für die Profite der Konzerne zum Verkauf freigegeben.

        Was für krumme und staatschädigende Dinger muss man als Politiker denn noch drehen, um endlich mal strafrechtlich dafür belangt zu werden?

  • Kissaki@feddit.org
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    5 days ago

    Immer wieder bin ich über den Namen Reiche verwirrt und lese es zuerst als würde es um Reiche gehen. Als die Reichen nicht die Reiche.

      • trollercoaster@sh.itjust.works
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        3 days ago

        Das ist kein politischer Fehler, das ist volle Absicht und politischer Wille der Kaste der Berufspolitiker, denn die kassieren dabei fett mit.

        • IratePirate@feddit.org
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          3 days ago

          Ich rede nicht von den CxU-Leuten, die Gas-Kathi ins Wirtschaftministerium gesetzt haben. Ich rede von den Wählern, die diese korrupte Bande wieder und wieder wählen, obwohl sie doch die Ergebnisse sehen.

  • Multiplexer@discuss.tchncs.de
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    5 days ago

    Den einzigen kleinen positiven Aspekt den ich entdecken kann:
    Es ist zumindest keine einseitige Verbilligung von fossilem Brennstoff.
    Von Reiche hätte ich eher sowas wie Senkung der Mineralölsteuer, gekoppelt an Förderstopp von E-Autos als Vorschlag erwartet

  • Toe@feddit.org
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    4 days ago

    Das ist hier möglicherweise unpopulär. Ich halte es für richtig Mobilität nach ihrem Zweck zu unterscheiden. Ob man dies vereinfacht über eine Pauschale oder komplizierter über ein Fahrtenbuch umsetzt ist ein anderes Thema.

    Das hat mit dem Ausbau des ÖPV auch nur etwas mit einem nicht zugeordneten (Steuer)-Finanzmitteltopf zu tun.

    Wenn jemand zum Erarbeiten seines Einkommens Kosten hat sollte dieser es auch von der Besteuerung des Einkommens herausnehmen können. Was jedes kleine oder große Unternehmen ebenfalls richtigerweise tut.

    Wenn wir ÖPV ausschließlich für “Spaß”-Fahren ausbauen und fördern würden, wäre das aus Umwelt-als auch Gedalschaftsaspekten gesehen falsch.

    In dieser Diskussion zur Pendlerpauschale und Ausbau des ÖPV werden Meiner Ansicht nach immer wieder falsche Sachverhalte suggeriert.

    1. Die Penderlpauschale wird nicht nur Autofahrern angerechnet. Das Verkehrsmittel findet keine Berücksichtigung. Der SUV-Fahrer ist hier dem Kleinwagenfahrer, Radfahrer und Fußgänger gleichgestellt. Auch der Deutschlandticketnutzer bekommt diese.

    2. Die Subvention für das Deutschlandticket bzw. Den ÖPV wirkt nicht nur für notwendige Fahren.

    3. Es gibt sehr viel verschiedene Gründe, weshalb mehr oder weniger gependelt wird. Soziale Aspekte (Familien) wirtschaftliche Aspekte (preisgünstiger) oder einfach nur die Notwendigkeit für einen Job. Die Gründe sind meist sehr persönlich. Freiwillig verbringt kaum jemand seine Freizeit mit Pendeln. Ob mit ÖPV oder eigenem Fahrzeug.

    Ich hänge nicht an der Pendlerpauschale. Ich halte diese, unter dem Aspekt der Entbürokratisierung, jedoch für sinnvoll.

    Beim Ausbau des ÖPV und ÖPVN sehe ich die Lücke der Bedarfserfasssung und des entsprechenden bedarfsgerechten Ausbau.

    Ich schätze die Freiheit und damit Attraktivitätssteigerung des ÖPVN eines Deutschlandtickets. Eine Entlastung für notwendige Fahrten über Jobtickets/Pflegende-Ticket/Familienticket (z.B. als Rabatt auf das DE-Ticket) würde dem sozialen Aspekt für Menschen mit niedrigerem Einkommen besser Rechnung tragen und die Möglichkeit bieten den Bedarf besser zu erfassen.

    • Cacaocow@feddit.org
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      3 days ago

      Wenn wir ÖPV ausschließlich für “Spaß”-Fahren ausbauen und fördern würden, wäre das aus Umwelt-als auch Gedalschaftsaspekten gesehen falsch.

      Gott bewahre uns davor, dem Pöbel in unserer Freizeit zu begegnen. Nur mit dem SUV soll man zum entspannen an den See fahren können.

      Die Penderlpauschale wird nicht nur Autofahrern angerechnet. Das Verkehrsmittel findet keine Berücksichtigung. Der SUV-Fahrer ist hier dem Kleinwagenfahrer, Radfahrer und Fußgänger gleichgestellt. Auch der Deutschlandticketnutzer bekommt diese.

      Weite Pendelstrecken werden aber seltener mit dem ÖPNV zurückgelegt, noch seltener mit dem Fahrrad oder zu Fuß. Die Pendlerpauschale fördert also vor allem Autofahrer

      Die Subvention für das Deutschlandticket bzw. Den ÖPV wirkt nicht nur für notwendige Fahren.

      Ich behaupte es gibt keine unnötigen Fahrten im ÖPNV. Freizeit, Spaß und Vergnügen sind notwendig im Leben, nicht nur Arbeit. Keiner fährt einfach so ÖPNV

      Eine Entlastung für notwendige Fahrten über Jobtickets/Pflegende-Ticket/Familienticket (z.B. als Rabatt auf das DE-Ticket) würde dem sozialen Aspekt für Menschen mit niedrigerem Einkommen besser Rechnung tragen und die Möglichkeit bieten den Bedarf besser zu erfassen.

      Wie du hier von sozialen Aspekten sprichst und dann Menschen auf ihre Arbeitskraft reduzierst widert mich an

      • Toe@feddit.org
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        3 days ago

        Gott bewahre uns davor, dem Pöbel in unserer Freizeit zu begegnen. Nur mit dem SUV soll man zum entspannen an den See fahren können.

        Das habe ich nicht geschrieben. Ich sehe jedoch die Finanzierung des eigenen Hobbys als persönliche Angelegenheit an. Was auch eine Fahrt zu See beinhaltet.
        Emissionen und resultierenden Belastung anderer oder der Umwelt, die durch Freizeitfahrten bedingten Verkehr entstehen sind in den häufigsten Fällen unnötig. Ausbau von Infrastruktur (Straßen als auch Schiene) sollte nicht alleinig aus diesem Aspekt erfolgen. Wenn man erwarten kann, dass Menschen zum erstreiten ihres Lebensunterhalts ihren Wohnort zum Arbeitsplatz zu verlegen, kann man auch erwarten die notwendige Lebensqualität vorort und in angemessener Reichweite (z.B. Fahrrad) dort selbst zu gestalten zu können. Notfalls wäre der See eben ein Park der Naturbad.

        Weite Pendelstrecken werden aber seltener mit dem ÖPNV zurückgelegt, noch seltener mit dem Fahrrad oder zu Fuß. Die Pendlerpauschale fördert also vor allem Autofahrer

        Richtig. Das liegt jedoch nicht an der Abrechnungsart, sondern am Verkehrsmittel selbst. Da würde sich mit einer Abrechnung nach tatsächlich entstandenen Kosten nicht ändern. Die Bürokratie für eine Kontrolle jedoch erhöhen und den Fahrradenthusiast, der täglich 20km einfach zurücklegt, nahezu leer ausgehen.

        Ich behaupte es gibt keine unnötigen Fahrten im ÖPNV. Freizeit, Spaß und Vergnügen sind notwendig im Leben, nicht nur Arbeit. Keiner fährt einfach so ÖPNV

        Ja Freizeit (Ausgleich), Spaß und Vergnügen gehören zum Leben. Diese werden nach persönlichem Empfinden gestaltet. Der eine benötigt dafür die Berge, ein andere nur eine Lasertaghalle, Fitnessstudio oder Restaurant. Ich erwarte dennoch nicht, dass mein Fitness-Studio über die Gesellschaft subventioniert wird. Ja man darf behaupten, dass es keine unötigenFahrten im ÖPNV gibt. Ich habe mich auf die Subvention des DE-Ticket bezogen. Die Zahlen die zur Veröffentlichung der FAU-Nürnberg zum 9,-EUR Ticket zu Grunde liegen, zeigen im Vergleich zu Pendelzeiten deutlicheren Anstieg der Nutzung im Freizeitbereich (Wochenende).

        Wie du hier von sozialen Aspekten sprichst und dann Menschen auf ihre Arbeitskraft reduzierst widert mich an

        Sehr emotionale Aussage basierend auf einer falschen Interpretation. Wir definieren nur die Aufgaben eines Staates unterschiedlich und halte es für ungerecht abhänig Beschäftigten abzusprechen, die Kosten für seinen Arbeitsweg (egal wie lange) vor Steuerberechnung abzuziehen oder Zweitwohnsitz zu finanzieren. Jedoch es für selbstverständlich hinzunehmen, dass jeder Handwerker die Anfahrt berechnet oder Konzerne Flüge/dienstliche Reisen als Kosten weiterhin zuzugestehen.

        • Cacaocow@feddit.org
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          3 days ago

          Deine Definition von Staat ist wohl der Wirtschaft dienlich zu sein und nicht dem Menschen. Wieso ist es selbstverständlich, dass der Staat die Kosten für den Arbeitsweg subventioniert und nicht dass der Arbeitnehmer seinen Arbeitsweg dem Arbeitgeber in Rechnung stellt? Ach ja, genau das passiert gewisser maßen auch. Im Artikel steht

          Viele Menschen pendeln zur Arbeit, aber die Langdistanzpendler, die 100 oder 200 Kilometer fahren und dafür das Auto nehmen – das sind nicht die armen Menschen.“ In den Steuerdaten der Einkommenssteuererklärungen sehe man: „Es sind die Menschen mit dem höheren Einkommen, die oberen zehn Prozent“

          Das höhere Einkommen ist quasi eine Pendlerpauschale für den Arbeitnehmer.

          Und dazu noch

          Der durchschnittliche Abzugsbetrag steigt mit dem Einkommen deutlich an.

          Wenn jemand zum Erarbeiten seines Einkommens Kosten hat sollte dieser es auch von der Besteuerung des Einkommens herausnehmen können. Was jedes kleine oder große Unternehmen ebenfalls richtigerweise tut.

          Die Kosten zum Erarbeiten werden auch bei Unternehmen nicht von der Steuer ausgenommen. Diese reichen die Kosten über ihr Produkt nur weiter und am Ende wird auf den Endpreis des Produktes die Mwst. fällig. B2B wird halt nicht auf jeden Schritt Mwst. aufgeschlagen, aber irgendwann landet jede Leistung irgendwo im B2C und wird besteuert.

          Man muss sich halt anschauen, was man fördern will und was nicht. Und eine höhere Pendlerpauschale fördert wieder nur den Autoverkehr und entlastet vor allem die Gutverdiener. Beides Dinge, die nicht förderungswürdig sind.

          Eine Förderung des ÖPNV durch Investition in Infrastruktur und günstigere Ticketpreise hat einfach extreme Skaleneffekte. Es macht den ÖPNV attraktiver zum Pendeln und für Freizeit, was wiederum die Umwelt schützt. Sie nutzt nicht nur den Gutverdienern und Reichen, sondern allen Bevölkerungsschichten.

          Ich habe mich auf die Subvention des DE-Ticket bezogen […]

          Die ist wohl kaum anwendbar auf die Forderung hier, da da nur eine Reduktion des Preises aber kein Ausbau des Angebot erfolgte. Außerdem war es von vornherein auf 3 Monate begrenzt. Die Trägheit bei der Änderung von Gewohnheiten ist da doch deutlich größer. Und das es für Freizeitaktivitäten genutzt wurde, zeigt wohl, dass es in hinblick auf Umweltschutz und/oder soziale Teilhabe ein voller Erfolg war.

          Ich erwarte dennoch nicht, dass mein Fitness-Studio über die Gesellschaft subventioniert wird

          Der Weg zum Fitness-Studio ist aber nicht im Abo enthalten. Also jetzt Wegezoll für freizeitliche Fortbewegung? Und da kommt man dann wieder dahin, dass man Freizeit und Wirtschaftlichkeit nicht trennen kann. Weil da wo Menschen sind, oft auch Konsumiert wird. Und dadurch rechnet sich für die Gesellschaft am Ende auch die Finanzierung von “freizeitlich genutzter Infrastruktur”.

  • Goldholz @lemmy.blahaj.zone
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    5 days ago

    Gas klar wird gas den einfachen Leuten helfen. Gas bestimmt! Gas hat auch schon bei Lindner geholfen. Klar wie gas-brühe!

  • excral@feddit.org
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    4 days ago

    Für Reiche und Konsorten sind das doch die armen Menschen. Alles darunter ist nur noch Bodensatz. Die sollen doch bitte einfach Wohlstand für andere schaffen, aber dabei schön still sein und ja nicht aufmucken