• lebkuchen@feddit.orgOP
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    15 days ago

    Oder auch: Alle Schwurbler hatten Unrecht. Und alle, die immer noch über die Impfung schwurbeln und schimpfen, kennen den aktuellen Stand der Forschung nicht. Wer sich impfen lassen hat, hat “damals” richtig gehandelt. Die Wissenschaft hatte Recht.

    • HairyHarry@lemmy.world
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      15 days ago

      kennen den aktuellen Stand der Forschung nicht

      Das hat weniger mit Kennen zu tun als mit Glauben. Sie MÜSSEN sogar glauben, dass DIE WissenschaftlerInnen alle unter einem Hut mit der jeweiligen Hassgruppe stecken, sonst würde ihr ganzes aufgebautes Schwurbler-Ego zusammenbrechen.

      Das ist deren Religion und Hass ihr Gott.

      • luciferofastora@feddit.org
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        14 days ago

        Jein. Ihre Religion ist Überlegenheit. Ihr Gott ist das geheime Wissen, dass sie zu haben glauben, was ihnen die Überlegenheit spendet…

        Die grundsätzliche Ausprägung dieser Religion ist Verachtung und Überheblichkeit.

        Hass ist eine Verteidigung dieses Glaubens gegen alles, was ihn anfechten würde, eine Bestärkung gegen Zweifel. Er ist eine unausweichliche Folge der kognitiven Dissonanz zwischen der zur Vernunft erklärten Überzeugung und der als Verschwörung bezeichneten Vernunft. Diese Dissonanz kennt nur eine Auflösung: fundamentale Fehler einzugestehen und dadurch einen großen Teil der eigenen Identität, Weltanschauung und Selbstsicherheit auszureißen.

        Selbst wer das schafft, ist damit den Hass nicht los: Schmerz zu verarbeiten und sich neu zu (er-)finden sucht oft einen Schuldigen. Dann richtet sich der Hass halt nicht mehr gegen die “äußeren” Feinde, sondern gegen die ehemaligen “inneren”, oder gehen den Glauben an sich. Ich kämpfe seit gut zehn Jahren erfolglos damit, meinen Groll abzulegen.

        Kirchen, Schwurbler, Rassisten, all diese Ideologien und Weltbilder die eine Trennung der Menschen in gut und schlecht als Kern haben, laufen auf den gleichen beschissenen Punkt hinaus:

        Hass ist nicht die Religion, aber ein praktisch unvermeidbares Produkt. Wir können den Hass nicht nachhaltig bekämpfen, ohne die Wurzel auszureißen.

    • cjk@discuss.tchncs.de
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      15 days ago

      Das hat nichts mit rationalen Argumenten oder Evidenz zu tun. Diese Menschen haben einfach ein tiefsitzendes Misstrauen gegenüber Medizin und Forschung, dass du mit Sachargumenten nicht überwinden kannst.

    • xtrapoletariat@beehaw.org
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      13 days ago

      Die Impfung war und ist sinnvoll.

      Ein Problem ist, dass diejenigen mit Nebenwirkungen (geschätzte Prävalenz 0.02%, [1,2]) damit allein gelassen sind und nicht als Impfschaden anerkannt werden.

      Dabei handelt es sich ja grade nicht um Personen, die evidenzfrei oder politisch motiviert gegen die Impfung argumentiert haben, sondern Menschen, die sich aus freien Stücken - auch mehrfach - haben impfen lassen.

      Das Ziel von Wissenschaft ist im übrigen ja nicht ‘Recht haben’, sondern eine bestmögliche Erklärung/Lösung auf Basis aktuell vorliegender Evidenz zu liefern. Aus neuen Beobachtungen muss aber notwendigerweise eine Anpassung bestehender Hypothesen/Theorien folgen.

      Die umgangssprachliche oder politische Hundertprozentigkeit von Tatsachen ist ohne weiteren Kontext eigentlich immer falsch. Argumente, die ‘99.9%ige Sicherheit’ anführen sind typischerweise skeptisch zu sehen.

      Post Vacc Syndrome (PVS) mit ME/CFS ist jedenfalls durchaus noch aktuell und die vielen Selbsthilfegruppen ringen hier um Wahrnehmung, z.B. auf entsprechenden Awareness Tagen [3].


      [1]Clinical and Diagnostic Features of Post-Acute COVID-19 Vaccination Syndrome (PACVS)

      [2]Post-Vac-Syndrom – langfristig Krank nach COVID-19-Impfung

      [3]ME/CFS Awareness Day

  • Mora@pawb.social
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    15 days ago

    Leider lebe ich noch und bin nicht magnetisch. Oder andersrum, je nach Tageslaune.

  • affenlehrer@feddit.org
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    15 days ago

    Die Impfungen waren ja auch nur eine Ablenkung, jeder weiß dass die COVID-Tests die wahre Methode waren um den Schlafschafen die Parasiten einzusetzen!!!111elf

  • glazing@feddit.org
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    14 days ago

    Misstrauen gegenüber neuen, nicht durch Langzeitstudien gesicherten Stoffen, die ihr gespritzt bekommt, finde ich jetzt erstmal eher gut und in keiner Weise verwerflich. Dass das auf fb & co. ausgenutzt wurde und mit total unsinnigen Märchen geputscht wurde, heißt nicht, dass jeder Misstrauischer denselben Quatsch geglaubt hat.

  • chris@l.roofo.cc
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    14 days ago

    Du brauchst normalerweise keine Studien die so lange gehen. Normalerweise Dauer eine Zulassung länger weil Bürokratie und kleine Menge an Testkandidaten. Bei corona war das aber nicht. Da haben alle Hand in Hand gearbeitet und nichts lag unten auf dem Stapel. Das heißt aber nicht dass das weniger stark geprüfte wurde als alle anderen medis. Wir testen medis halt nicht so, dass wir die 5 Jahre am Stück testen und abwarten ob was passiert.

    Auch Langzeitnebenwirkungen zeigen sich eigentlich immer recht kurz nach der Verabreichung. Da mRNA Wirkstoffe innerhalb von kürzester Zeit wieder aus dem Körper ausgeschieden sind, gibt es auch nicht wirklich einen Mechanismus wie das nach X Jahren eine Nebenwirkung entwickeln könnte.

    Diese Studien sagen nicht viel mehr aus als dass unser normales Zulassungsverfahren funktioniert. Die möglichen Nebenwirkungen waren schon von Anfang an bekannt. Es war von Anfang an bekannt dass es sicher ist. Wir haben jetzt nur ein “I told you so”.