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Cake day: June 25th, 2023

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  • Ja, ich denke auch nicht, dass nur mehr Beteiligung ausreicht, um das Grundwissen anzuspornen. Dazu braucht es auch Bildung, aktive Parteien, aktive und in den Prozess eingebundene zivile Organisationen, dass die Regierung den Volkswillen auch berücksichtigt usw.

    Aber so lange man nicht beteiligt ist und als Bürger quasi entmündigt ist, wird jede andere Massnahme zum Scheitern verurteilt sein, weil wieso soll man Zeit aufwenden, wenn man “eh nichts ändern kann”. Also der von dir erwähnte Fatalismus. Dein Eltern-Kommentar meinte ja, das wird schnell zum Werkzeug von Populisten, und dem würde ich entgegen halten, dass die Populisten keine weiteren Werkzeuge brauchen, die sind auch so schon recht erfolgreich. Bzw. “was habt ihr zu verlieren?”.

    Als Schweizer ist meine Erfahrung eher anders rum, die Populisten (SVP) sind hier auch erfolgreich. Aber bei vielen spezifischen Punkten hält das Volk (und deren Wählerschaft) dann doch dagegen, z.B. bei Kürzungen der Altersvorsorge (Ist Egoismus, aber Egoismus von Bürgern ist imo Egoismus der Reichen/Industriellen vorzuziehen). Sprich es ist oft auch ein Werkzeug, um die Populisten etwas einzugrenzen.

    Es hat auch Signalwirkung, oft werden in den Medien ja gewisse Themen viel mehr breitgetreten, als sie für den durchschnittlichen Bürger eine Rolle spielen, und andere Themen werden kaum angesprochen, obwohl sie Viele beschäftigen. Wenn es dann eine Initiative gibt, oder etwas von den Populisten vom Volk abgelehnt wird, zeigt das direkt, dass man nicht alleine ist und auch andere beschäftigt, und es nicht hoffnungslos ist. Das motiviert auch mehr Beteiligung und Wille, sich mit Politik auseinander zu setzen.

    Deswegen wäre für mich Bürgerbeteiligung zwischen den Wahlen eine notwendige Voraussetzung, um mehr Bildung und Engagement zu kriegen, auch wenn es danach noch mehr braucht. Aber ich stimme dir auch zu, dass heutzutage ein weniger günstiger Zeitpunkt für eine Umstellung ist als vor 150 Jahren.




  • Ich habe in vielen Fällen aufgehört, Generika zu kaufen. Weil sie eben nicht identisch sein müssen, sondern ‘nur’ bioäquivalent. Sprich der Syntheseprozess kann unterschiedlich sein, und es werden keine klinischen Studien gemacht, sondern man verabreicht Probanden das original oder das generikum und misst in regelmässigen Abständen, ob die Konzentration vom Wirkstoff im Blut in beiden Fällen die gleiche ist (plus minus so 20%).

    Es können aber unterschiedliche Herstellungsprozesse sein, mit unterschiedlichen Nebenprodukten oder Zusätzen, was unterschiedliche Nebeneffekte haben kann. Gleichzeitig haben die 20% Spielraum auch den Effekt, dass die Wirkungskurve unterschiedlich sein kann, z.b. etwas das gleichmässig über einen zeitraum ausgeschüttet werden soll, könnte anfangs 20% mehr und 6 Stunden später 20% weniger ausschütten, also eine ziemlich andere Wirkkurve haben.

    Es gab schon einige Fälle von gefälschten Bioäquivalenzstudien, und auch Generika die mit schädlichen Stoffen kontaminiert waren, wegen günstigeren Herstellungsprozessen. Natürlich gibt es so Skandale auch bei originalen, und es ist sicher auch eine Minderheit der Fälle. Die finanziellen Anreize steigern das Risiko imo ein bisschen bei Generika.

    Also für mich zumindest, sofern ich es mir gut leisten kann, lieber ein Original, da weiss ich zumindest das es wirklich das war, was in einer Studie getestet wurde. Hatte es auch schon ein paar mal, dass das Generikum weniger gut funktioniert, z.b. bei Fexofenadil. Und Neocitran schmeckt das Original einfach am besten. Aber ich bin mir natürlich auch bewusst, dass das ein Luxus ist und dass es in den meisten Fällen keinen Unterschied macht ausser im Geldbeutel.

    [edit]

    und damit das nicht nur geschwurbel ist, z.b. https://www.propublica.org/article/fda-generic-drug-testing plus FDA und Swissmedic haben ein MRA, dass die Kontrollen der anderen Behörde ausreichend sind













  • There’s https://apertvs.ai/ probably as close as it gets. Government funded, made by universities. Afaik its datacenter is powered by hydro. But it is an academic project, so still uses common crawl and other publicly available datasets, which is considered ok practice in academia but still means consent is opt out, if something is publicly available. And of course no one uses this, because no marketing and it’s not as ‘good’ as models trained on stolen data.

    Plus you could still argue that the energy and tax payer money could be better spent elsewhere.