Da Satire ja bekanntlich tot ist muss ich fragen: das ist nur ein Jokus, oder?
Frag ich mich auch, Fotzenfritz trau ich alles zu
Jeder Scherz ist eine nicht ganz ernst gemeinte Idee. Nur weil es jetzt noch ein Scherz ist bedeutet nicht das es nicht noch bittere Realität wird.
Ich befürchte schlimmes
Na endlich! Es gibt viel zu viele Menschen, die ihr Einkommen mit dem Sammeln von Pfandflaschen bestreiten und dies nicht in ihrer Einkommensteuererklärung angeben. Zeit, diesen steuerhinterziehenden Sozialschmarotzern zu zeigen, wo bei der CDU der Hammer hängt!
(offensichtlich: /s)
Ich habe in den Nachrichten leider vergleichsweise wenig zur Vermögens oder Schenkungssteuer (-> Erbschaftssteuer) gelesen. Die Drecksunion hat es echt geschafft den Ungerechtigkeitsdiskurs wieder auf Einkommen zu lenken und so den graßierenden Neofeudalismus aus dem Schneider zu lassen 🙄🙄🙄. Die sPD hat’s anscheinend nicht gerafft. Natürlich kann man auch hier ansetzen aber ehrlich gesagt ist es im Ungleichheitsdiskurs praktisch irrelevant, weil kein Milliardär sich das erarbeitet oder aus Lohn angespart hat. Und um eine wirkliche Entlastung aufkommensneutral innerhalb der Einkommenssteuer umzusetzen muss man aufgrund der anteilsmäßigen Verteilung der Höhe der Einkommen die oberen Einkommen wirklich sehr viel höher besteuern damit sich das spürbar auf die breite Masse umlegt. Man kann da natürlich ran, aber es verschiebt die Debatte um Ungleichheit halt wieder in ne Richtung wo sich viel mehr Menschen angesprochen sehen was es halt schwieriger macht. Und weil wir wohl nicht über mehrere Dinge gleichzeitig nachdenken können ist Vermögen und Erben, wo die wirkliche Ungerechtigkeit liegt wieder mal fein raus…
Vor allem hat der Diskurs um die Einkommensteuer einen dicken Haken. Die ganze Einkommensteuerprogression wirkt sich nur auf Arbeitseinkommen, Ersatzleistungen, etc. aus; private Mieteinnahmen sind vermutlich auch betroffen, aber halt jedenfalls jene Einnahmen, die selbst die gehobene Mittelschicht (ohne Privatjet) in nennenswertem Umfang macht.
Selbst wenn man da jetzt reformiert und von den oberen Einkommensperzentilen noch mehr abschöpfen würde, beträfe das das Einkommen der wirklich Überreichen gar nicht groß.
Ich mutmaße jedenfalls, dass die ihr Einkommen überwiegend aus Kapitalerträgen machen können, und solange die pauschal mit 25% besteuert werden hat die ganze restliche Diskussion da gar keinen Effekt (selbst wenn diese Steuern mal ordentlich bezahlt würden).
Da ist Ottonormalbürger mittlerweile natürlich auch dagegen, daran was zu drehen, weil der sich denkt “Um Himmels Willen, mein heiliger Gral ETF für meine Altersvorsorge soll stärker besteuert werden?!”, was natürlich ne berechtigte Sorge ist (ich häng ja auch mit drin). Aber politisch betrachtet ist das natürlich schon interessant. Die traditionellen Altersvorsorgesysteme inkl Rentenversicherung etc. werden nicht repariert und funktionieren nicht mehr. Den durchschnittlichen Arbeitnehmenden (Gruß ans Känguruh) bleibt gar nichts anderes übrig als Zuflucht auf den Kapitalmärkten zu suchen. Und damit werden sie alle zu Minikapitalisten, die ihre Interessen mit denen der wirklich großen Kapitalisten im Einklang sehen. (inkl. “Der WirtschaftTM” und “Rheinmetall goes Brrrrr”)
Ich will nicht zu verschwörungstheoretisch klingen, aber es passt halt schon gut zusammen, und wenn es so eingefädelt worden wäre, wäre es jedenfalls clever ausgedacht.
Natürlich hat die SPD das gerafft, schon vor Jahrzehnten. Sie ignoriert das nur immer, wenn gerade mal kein Wahlkampf ansteht. Hier Unwissenheit zu unterstellen, passt nicht zum wiederholten Handeln der Partei seit Schröder.
Sind wir ehrlich: CDU und SPD sind inhaltlich komplett entkernt und könnten mittlerweile auch zur Sozialchristlichen Einheitspartei verschmelzen.
die vermögenssteuer ist notwendig um diese “sozialschmarotzer” (superreiche) die es sich in der “sozialen hängematte” (gewinnausschüttungen, steigende aktienkurse) bequem machen dazu zu bewegen auch etwas zur volkswirtschaft beizutragen (durch ihre steuerabgaben)




