Die ständige “Ostdeutschland! Ostdeutschland!” Gejaule geht geht mir mittlerweile so etwas von gegen den Strich. Ich lauf auch nicht rum und schreie: “West-, West-, West-Deutschland!”. Nur am spalten. Und zur Erinnerung: Bei der Vereinigung sind die Ostdeutschen explizit gefragt worden ob sie das wollen, die Westdeutschen i.ü nicht.
Zur Klarstellung: Ich rede hier über einen Teil der Ostdeutschen Bevölkerung. Nicht über alle.
Das sagt sich einfach als Wessi. Als Ossi ist man durchaus mit der Realität konfrontiert, dass man für die selbe Arbeit weniger Lohn und weniger Rente bekommt als ein Wessi. (Nord-/Süd-Gefälle gibt es auch aber der Bruch Ost/West ist krass). Ossis sind in allen gesellschaftlichen Bereichen von Spitzenpositionen weitestgehend ausgeschlossen. Ostdeutsche Minister sind extrem rar gesäht. Das Kollegium ostdeutscher Unis besteht weitestgehend aus Wessis. Behörden werden fast ausschließlich von Wessis geleitet. Ostdeutsche können auch auf keinen Generationen-alten Familienwohlstand zurück blicken, wie die meisten (sic) Wessis, sondern haben 1989 praktisch bei Null angefangen im Kapitalismus-Game. Fast alle Miet-Immobilien in ostdeutschen Städten gehören Wessis.
Und das von der flächendeckenden Zerschlagung der ostdeutschen Wirtschaft und der Zerstörung der meisten Arbeitsbiografien unserer Eltern ganz abgesehen.
Das rechtfertigt natürlich nicht dieses faschistisch-rassistische Gebahren. Aber so zu tun als würde Ost- und Westdeutschland keine Rolle spielen und die “Spaltung” endlich begraben werden, kann man sich halt nur leisten, wenn man Wessi ist.
Ostdeutsche können auch auf keinen Generationen-alten Familienwohlstand zurück blicken, wie die meisten (sic) Wessis
Als Wessi: wo Familienwohlstand? Es mag sein dass die meiste Erbmasse in westdeutschen Familien existiert, aber das sind immernoch die 1% Familien. Der Großteil der Wessis ist da genauso außen vor. Das Problem der ungleichen Vermögensverteilung ist eher ein gesamtdeutsches mMn.
Du konterst hier statistische Tatsachen mit anekdotischer Evidenz. Die meisten (biodeutschen) westdeutschen Familien haben anderen an der ein oder anderen Ecke den ein oder anderen Wohlstand gebunkert. Sei es das Häuschen der Oma, ein halbwegs gefülltes Konto oder ein halbwegs finktionierender Handwerksbetrieb. Natürlich gibt es auch einen guten Teil (vielleicht ein Drittel?) bei dem das nicht so ist. Trotzdem ist der Kontrast zu ostdeutschen Generationenvermögen krass.
Und die Schere zwischen Biodeutsch und Migrant*innen oder Kapitalist*innen und Arbeiter*innen etc. machen diese Tatsache nicht ungeschehen.
vielleicht ein Drittel
Da gehe ich nicht mit. Ich bin im Ruhrgebiet aufgewachsen, dem größten Ballungsraum Deutschlands. Und da gibt es sowas wie Familienwohlstand praktisch gar nicht bzw. wirklich eher Größenordnung 1%.
Wenn Westen für dich aus Starnberg, Konstanz, Blankenese usw. besteht dann kann ich den Eindruck verstehen, das ist halt aber auch an der Realität vorbei. Ich hab jetzt auf die Schnelle zum Vermögen keine Statistik gefunden, aber die Einkommen sind z.B. in Brandenburg höher als in meiner westdeutschen Heimat. Wenn wir von Westen nach Osten umverteilen heißt das auch wir nehmen vom Ruhrgebiet und geben nach Brandenburg und machen in dem Fall die Ungleichheit und Ungerechtigkeit nur noch größer.
In 1% der Familien gibt es Wohneigentum?
Im Ruhrgebiet liegt die Eigentumsquote so bei ~25%, in Brandenburg bei ~45% . Wohneigentum ist auch nicht automatisch Familienwohlstand. Meine Oma hatte ein Reihenhaus, das ist verkauft worden für 140k€ und das Geld ist komplett für die Pflege drauf gegangen. Da ist exakt nichts von übrig wovon die Familie irgendeinen Vorteil hätte.
Warum hängen wir uns so an den Himmelsrichtungen auf? So wiegeln wir doch nur die verarmten Westler und Ostler gegeneinander auf. Warum machen wir Umverteilung nicht einfach von reich zu arm, unabhängig vom Standort? Das ist viel treffsicherer. Und wenn die Situation tatsächlich so wäre wie du sagst, dann käme es doch aufs Gleiche heraus.
Das Ruhrgebiet ist eine Metropolregion, Brandenburg ein Flächenland, natürlich ist Wohneigentum kein brauchbarer Indikator für Familienwohlstand im direkten Vergleich. Vergleich doch einfach mal Ost- und Westdeutschland, statt die Diskussion mit herausgepickten Dimensionen zu verzerren:
"Westdeutschland: Das durchschnittliche Nettovermögen liegt deutlich höher als in Ostdeutschland. Aktuelle Studien zeigen, dass das durchschnittliche Nettovermögen in Westdeutschland bei etwa 170.100 Euro (Ost) bzw. 364.900 Euro (West) liegt. Der Median (also der Wert, der die reichere von der ärmeren Hälfte trennt) ist jedoch deutlich niedriger und liegt in Westdeutschland bei etwa 60.400 Euro (Stand 2014, neuere Daten bestätigen weiterhin eine ähnliche Relation) boeckler.de+1.
Ostdeutschland: Das Medianvermögen liegt bei etwa 26.000 Euro (2017) boeckler.de. Die Unterschiede sind auch altersabhängig: Bei jüngeren Haushalten ist die Differenz geringer, bei älteren Haushalten deutlich größer bpb.de."
Weder eine Land-/Stadt-Ungleichheit, noch eine Migrantisch/Biodeutsch-Ungleichheit, noch eine Kapitalismus-Ungleichheit ändern das Geringste an der Tatsache, dass Ossis gegenüber Wessis benachteiligt sind. Und du weißt doch genau, dass wir uns nicht an “Himmelsrichtungen” aufhängen, sondern an den Kategorien ehemaliger DDR-Bürger*in und Nachkommen vs. BRD-Familiengeschichte.
Was fällt es dir denn so schwer diese Fakten einfach einzusehen? Wenn dich soziale Ungleichheit wirklich interessiert, dann kannst du nicht einfach so tun, als ob bestimmte Gefälle nicht existieren. Und wenn du das doch tust, dann wunder dich nicht, dass du “die Ossis” nicht verstehst.
Naja, ich finde schon irgendwie, dass Ostdeutsche durchaus darauf aufmerksam machen dürfen/können/sollen, dass ihre Region seit der Wiedervereinigung erst komplett verarscht und ausgenommen und im Anschluss oft vergessen und dem Westen gegenüber vernachlässigt wurde.
Problematisch ist eher, wer das macht und vorgibt zu machen, wie das Ganze aus verschiedenen Richtungen geframed wird und wer davon profitiert.Äh ja wird ja überall und dauernd durchgekaut das Thema. Rechtfertigt halt keine (hier ja sogar innerdeutsche) fremdenfeindlichkeit.
Am Ende sind das, wenn man Berlin nicht mitzählt, nur 15% der Bevölkerung. Wenn sie in ihrem eigenen Saft schmoren und aussterben wollen, sollten wir sie lassen.
Rechtfertigt halt keine (hier ja sogar innerdeutsche) fremdenfeindlichkeit.
Wo liest du das bei mir raus? Ich hab doch sogar explizit gesagt, dass die Umsetzung und von wem das vereinnahmt wird, problematisch ist.
Am Ende sind das, wenn man Berlin nicht mitzählt, nur 15% der Bevölkerung. Wenn sie in ihrem eigenen Saft schmoren und aussterben wollen, sollten wir sie lassen.
Alter, raffst du nicht, dass genau mit dieser Einstellung und Haltung erst der Nährboden für den Aufstieg des Rechtsextremismus in der Region geschaffen wurde?
dass genau mit dieser Einstellung und Haltung erst der Nährboden für den Aufstieg des Rechtsextremismus in der Region geschaffen wurde?
Prinzipiell gebe ich dir recht aber das hier ist zu kurz gesprungen. Die Mauer war kaum weg da sind in Ostdeutschland die Nazis/Rassisten in Massen aus der Deckung gesprungen.
Die Ausschreitungen in Rostock-Lichtenhagen zwischen dem 22. und 26. August 1992 gegen die Zentrale Aufnahmestelle für Asylbewerber (ZAst) und ein Wohnheim für vietnamesische ehemalige Vertragsarbeiter im sogenannten Sonnenblumenhaus in Rostock-Lichtenhagen waren die massivsten rassistisch sowie fremdenfeindlich motivierten Angriffe in Deutschland nach Ende des Zweiten Weltkrieges.
An den Ausschreitungen beteiligten sich mehrere hundert teilweise rechtsextreme Randalierer und bis zu 3000 applaudierende Zuschauer, die den Einsatz von Polizei und Feuerwehr behinderten. Nachdem die Aufnahmestelle am Montag, dem 24. August, evakuiert worden war, wurde das angrenzende Wohnheim, in dem sich noch über 100 Vietnamesen und ein Fernsehteam des ZDF aufhielten, mit Molotowcocktails in Brand gesteckt. Auf dem Höhepunkt der Auseinandersetzungen zog sich die Polizei zeitweise völlig zurück, und die im brennenden Haus Eingeschlossenen waren schutzlos sich selbst überlassen.
https://de.wikipedia.org/wiki/Ausschreitungen_in_Rostock-Lichtenhagen
Mit freundlicher Unterstützung von 3000 Anwohnern… Ostdeutschland hatte schon zu DDR Zeiten ein massives Rassismus Problem und als der Deckel weg war wurde das halt sichtbar (Baseballschlägerjahre)
Wo ich dir Recht gebe ist, dass es nicht förderlich ist Ostdeutsche pauschal runter zu machen. Das das der Hauptgrund für den Rechtsextremismus dort zu suchen ist, ist aber wohl zu kurz gegriffen.
Ich bin mir Lichtenhagen und der Baseballschlägerjahre durchaus bewusst.
Das das der Hauptgrund für den Rechtsextremismus dort zu suchen ist, ist aber wohl zu kurz gegriffen.
Hab ich aber nicht gesagt, sondern dass die Haltung, Ostdeutschland sei eine verlorene Sache, die Tatsache, dass Ostdeutschen vermittelt wird, ihre Region sei weniger wert, eben das gesellschaftliche Bild vom Osten sowie die jahrzehntelange Vernachlässigung Hauptgründe dafür sind, dass sich daran nichts ändert und dass ein Björn Höcke (ironischerweise selber Wessi) und Konsorten da so offene Angriffspunkte haben, um die Stimmung in der Bevölkerung anzuheizen.
genau mit dieser Einstellung und Haltung erst der Nährboden für den Aufstieg des Rechtsextremismus in der Region geschaffen wurde?
Vorneweg, ich habe die DDR nicht mehr bewusst miterlebt.
Aber nach dem, was mir meine Eltern und Großeltern so erzählt haben, hat eine Entnazifizierung eigentlich nur zum Schein stattgefunden und Rassismus und Nationalismus waren genauso allgegenwärtig wie in den 90ern - nur wurde es von den DDR-Medien totgeschwiegen bzw. der SED zensiert.
Lies mal sowas hier:
Meine Mutter (absolut deutsche Kartoffel) ist selbst auch Opfer von Neonazis geworden, weil sie sich in der evangelischen Kirche für Vietnamesen engagiert hat.
Aber nach dem, was mir meine Eltern und Großeltern so erzählt haben, hat eine Entnazifizierung eigentlich nur zum Schein stattgefunden
Das kommt drauf an was man damit meint. Ideologisch ja, praktisch ist das Gegenteil der Fall. In der DDR wurden Nazi-Funktionsträger fast vollständig und rigoros aus allen gesellschaftlich verantwortungsvollen Positionen enthoben. Das ging so weit, dass teils völlig unqualifizierte Menschen zu Lehrern umgeschult werden mussten, weil es so wenig unbelastetes Personal gab.
Im Westen waren fast alle Behörden und die ganze Wirtschaft sowieso fast ungebrochen weiter von Nazi-Spitzenpersonal durchsetzt.
Wo liest du das bei mir raus?
Bei dir garnicht, bei der Debatte im Artikel alá “der Chefredakteur hier darf nur ein Ossi sein”.
Alter, raffst du nicht, dass genau mit dieser Einstellung und Haltung erst der Nährboden für den Aufstieg des Rechtsextremismus in der Region geschaffen wurde?
“Kein Bock mir 24/7 den ganzen Kopf um Fremdenfeinde im Osten zu zerbrechen” ist also der Nährboden für genau die Fremdenfeindlichkeit. Tautologie much? Dass die aussterben ist nicht mein Wunsch sondern Konsequenz der Geisteshaltung dort. Ich spreche das nur aus. Wir können jetzt das 100. Anti-Rassismusprogramm auflegen, das dort abgelehnt wird. Oder wir fördern ähnlich sozioökonomisch abgehängte Regionen in Westdeutschland, die weniger fremdenfeindlich sind.
Bei dir garnicht, bei der Debatte im Artikel alá “der Chefredakteur hier darf nur ein Ossi sein”.
Dann solltest du soetwas auch klarstellen, wenn du auf anderer Leute Argumente eingehen willst.
“Kein Bock mir 24/7 den ganzen Kopf um Fremdenfeinde im Osten zu zerbrechen” ist also der Nährboden für genau die Fremdenfeindlichkeit.
Du hast nicht gesagt, dass du keine Lust hast, dir den Kopf zu zerbrechen, du hast die ganze Region pauschal als rechtsextrem und verlorene Sache abgestempelt. Und das bietet den Nährboden, vor allem weil das gesellschaftlich nicht unbedingt eine winzige Mindermeinung ist, sondern relativ prominent.
Abschreiben klingt so aktiv. Ich kann nichts für die weltfremden Ansichten in diesen Landstrichen. Daher würde ich dafür plädieren dass wir unsere Aufmerksamkeit und zukünftigen Förderungen auf sozioökonomisch ebenso angehängte Landstriche im Westen richten, wo weder Ausländer noch Ostdeutsche verjagt werden.
Aber das tust du. Aber keine Ahnung, ich hab ehrlich gesagt auch keine Lust mehr, mit jemandem zu reden, der ganze Landesteile einfach dem Faschismus überantworten will. Und da du in mir ständig den Reiz auslöst, “relevanter Nutzername” unter deine Ergüsse zu kommentieren, schiebe ixh dich jetzt einfach auf meine Blockliste. Tschö mit Ö.
Und danach wurden die Staatbetreibe und Immobilien alle in den Westen verkauft. Weil natürlich hatten die Ostdeutschen weniger Geld zum kaufen der Firmen. Völlig verständlich das sie pissig sind. Und das schreibe ich als Wessi.
Weil natürlich hatten die Ostdeutschen weniger Geld zum kaufen der Firmen. Völlig verständlich das sie pissig sind. Und das schreibe ich als Wessi.
Und was hat das jetzt mit dem Thema hier zu tun?
Der Ausverkauf der DDR lag IMHO daran, dass die Vereinigung so schnell passieren musste. Lafontaine war ein Spinner aber er hatte recht damit, dass eine sofortige Vereinigung zu Lasten der Bevölkerung gehen wird.
Es ging aber nicht anders. Die DDR-Bürger wollten nicht warten und die Grenzen waren offen. Das hier war das Motto in der damaligen DDR:

Ohne sofortige Vereinigung wäre die damalige DDR komplett leer gelaufen und draus leitet sich eine Menge Scheiße ab.
@SapphireSphinx ich verstehe jetzt nicht so ganz was dich bei „Ostdeutschland“ so triggert. Gibt es nicht auch die WAZ?
Weil die WAZ (lese ich nicht) eher nicht versucht zu spalten. Zumindest ist es mir nicht bekannt. Ich darf dich daran erinnern. Wie sind ein Deutschland.
Das Grundrauschen der Texte ist Friedrichs Satz aus dem Theater: Wir, der Osten, sind Avantgarde. Der Geschäftsführer des Ostdeutschen Verlags Dirk Jehlmich schreibt ein Gedicht über Ostdeutschland als „Europas Powerhouse für Großinvestitionen“ und „Land der unbegrenzten Möglichkeiten“ im Stil des DDR-Klassikers „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“. Und auch ein Westdeutscher bezeugt, warum die DDR trotz Diktatur ein gerechterer Staat war.
Im Aboshop der Zeitung verkaufen sie Taschen mit dem Aufdruck „Ostablishment“ und Pullover mit dem Aufdruck „Ostbeauftragte:r“. Damit umarmt die OAZ eine Entwicklung, die auch Soziologen zuletzt festgestellt haben: In Ostdeutschland wächst selbst unter jungen Leuten wieder eine ostdeutsche Identität. AfD und BSW wissen sie politisch zu bewirtschaften, die OAZ erschließt sie jetzt publizistisch.
https://taz.de/Neue-Ostdeutsche-Allgemeine-Zeitung/!6156457/
Edit:
Und das hier ist ja wohl ein Witz:
warum die DDR trotz Diktatur ein gerechterer Staat war.
Ich war damals am Leben. Einer unserer besten Freunde ist vor der Maueröffnung aus der DDR geflohen. Diese “Ostalgie” ist einfach nur widerlich und geschichtsvergessen.
Deutschland wäre besser aufgehoben ohne die ganzen Ossis. Die braucht echt gar keiner in der BRD. Die hätten getrost ihre PEGIDA in Ostdeutschland behalten können.
Die haben nichts von der Mauer gelernt und wollen ihn praktisch wieder zurück haben. Ich sage wir erfüllen diesen Wunsch. Eine Partei die das will gibt es leider nicht, also wird meine Stimme weiter einer progressiven Partei gegeben.
ständige “Ostdeutschland! Ostdeutschland!” Gejaule geht geht mir mittlerweile so etwas von gegen den Strich
Dann pflegst du wohl dieselbe Art von Schubladen-Denken wie die, die du kritisierst. Nach dem gleichen Prinzip wie in Usa oder Südafrika Schwarze zu Rassisten geworden sind.
Nord- und Süddeutschland sind Begriffe, die man noch gefahrlos sagen darf?
Du darfst auch Ostdeutschland sagen. mein Verständnis hört auf wenn das Ostdeutsche als Gegensatz zum Westdeutschen in Stellung gebracht wird. Wie sind ein Deutschland und Wenn ich über Baden-Württemberg rede, dann rede ich darüber nicht als Gegenentwurf zu Schleswig-Holstein und ich rede nicht von Avantgarde und quatsch davon, dass die DDR ein “gerechterer Staat” war. Ist doch nicht so schwer.
Ich stimme dir zwar vollkommen zu, muss aber fairerweise anmerken: wenn du statt Baden-Württemberg Bayern genommen hättest, hättest du ein ähnliches Muster gefunden. Nicht nur Söder wird niemals müde, jedem immer und überall mit einer riesigen Ladung verkitschter Lokalhurrapatriotismuspampe zu überkleistern. Weil Bayern, muss man wissen, wenn man es nur oft genug wiederholt, viel viel viel besser ist als der ganze andere, nutzlose Teil von Deutschland.







