

Die EU setzt mit dem digitalen Euro 2029 nicht auf ‚zu spät‘, sondern auf strategische Stabilität – aus drei Gründen:
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Sicherheit vor Geschwindigkeit:
- China testet den e-CNY seit 2020 – aber nur als Inlandstool (260 Mio. Nutzer, aber kein globaler Standard).
- Die EZB priorisiert Rechtsrahmen (MiCA, Datenschutz) und technische Resilienz (Offline-Zahlungen, Cybersecurity). Hektik führt zu Fehlern (vgl. Nigeria: e-Naira-Nutzung unter 0,5 % nach 2 Jahren).
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Währungssouveränität:
- Stablecoins (USDC/Tether) sind USD-abhängig – der digitale Euro sichert die Autonomie des Euroraums (20 % globale Reserven).
- Beispiel: Im Ukraine-Krieg nutzten Europäer US-Stablecoins, weil es keine europäische Alternative gab. Das schwächt den Euro.
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Pragmatische Testphase:
- 2027–2029: EU-interne Tests mit Großhandel/Banken (Target2-System) – kein Verbraucherrisiko.
- Ab 2030: Bilaterale Sandboxes mit Schweiz/UK (stabile Partner, ähnliche Regulierung).
- Vergleich: Die Schweizer SNB testet seit 2021 mit ‚Project Helvetia‘ – aber ohne Massenrollout.
Fazit: 2029 ist kein Verspätung, sondern Balanceakt zwischen Innovation und Stabilität. Wer ‚zu spät‘ kritisiert, ignoriert, dass USA keine CBDC planen (Fed: ‚Kein Digital Dollar‘) und Stablecoins keine Zentralbank-Alternative sind.








It’s simply a hidden admission by Trump that the people and the art world in the US disagree with the right-wing radicalism of the current administration.