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Cake day: August 17th, 2026

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  • OK, ich glaub ich hab Dich immer noch nicht ganz verstanden. Woher genau weißt Du denn, dass unproduktive Jobs unproduktiv sind, weil sie schlecht bezahlt werden?

    Ich hätte jetzt eher gesagt, unproduktive Jobs sind unproduktiv, weil sie weniger Nutzen pro Euro erzeugen als produktive Jobs. Wenn Du Friseur bist, geht jeder mit einer Frisur aus Deinem Laden raus und hat Dir nicht viel Geld dagelassen. Du verdienst also nicht viel, aber jeder an Dich bezahlte Euro ist produktiv eingesetzt worden. Wenn Du dagegen irgendeinen Verwaltungsberuf machst, von dem alle Beteiligten sagen, dass er weitgehend überflüssig ist und nur existiert, weil es die Gesetzeslage so vorschreibt, dann ist das ein unproduktiver Job, weil eben niemand was davon hat, auch wenn Du zehnmal so viel verdienst wie der Friseur.




  • Wieso nicht?

    Aus dem Artikel:

    Die Frage sei nicht, ob jemand zu wenig arbeite, sondern ob er an der falschen Stelle das falsche Ergebnis produziere. “Insofern ist die Frage zu bejahen. Das liegt aber nicht an den Mitarbeitern, das liegt daran, dass sich die Mitarbeiter mit Dingen befassen, die völlig unnötig sind, und dazu gehört wieder Bürokratie.” (Hervorhebung von mir.)

    Aus dem Wikipedia-Artikel:

    Ein Bullshit Job ist eine Form der bezahlten Beschäftigung, die so vollständig sinnlos, unnötig oder schädlich ist, dass sogar die Beschäftigten selbst die Existenz der Beschäftigung nicht rechtfertigen können, auch wenn die Beschäftigten sich durch ihre Arbeitsbedingungen gezwungen fühlen, dies nicht zuzugeben.

    In dem Tagesschau-Artikel ist jetzt nicht explizit die Rede von schädlichen Jobs, aber das heißt ja nicht, dass die nicht trotzdem existieren.


  • I think the point is that you can’t trust any software. Hardware you can only trust if you built it yourself from simple logic components like transistors. Not sure how you would observe network traffic on that basis, but it’s probably physically impossible to do because it would be so slow that you would die before you finished checking just one day worth of HTTPS requests.





  • Freut mich, dass Du wieder Spaß am lesen hast. Aber ich versteh nicht so ganz, was sich geändert hat. Ist es einfach nur die Gamification? Du liest, um das Spiel zu gewinnen, und dass Du dabei was lernst ist ein willkommener Nebeneffekt?

    Weil Du historische Sachbücher erwähnst: Ich kann Stille Jahre in Gertlauken von Marianne Peyinghaus empfehlen. Eine junge Lehrerin wird 1941 von Köln in die tiefste Pampa nach Ostpreußen versetzt und muß da den Mangel verwalten und am Ende fliehen. Es passiert eigentlich kaum etwas, aber es ist schön geschrieben und ich fand es unglaublich interessant, ein bißchen in den Kopf und den harten Alltag von einem jungen, unpolitischen Menschen aus dieser Zeit reinzugucken.



  • You misunderstand me. I agree that being a pedestrian or cyclist should be more convenient and safer, and I don’t care if that means car drivers are inconvenienced by whatever it is that needs to be done to achieve that goal.

    But you are inconveniencing car drivers while also making the situation worse for pedestrians, cyclists and everyone else. What you are doing has no positive effects for anyone, except maybe you feeling righteous for a moment.

    Spoiler

    “beschlagnaderungsorientiert” sounds like a dangerous words from the funniest joke in the world.



  • Deciding what is good for random strangers and then forcing them to enjoy whatever it is you came up with doesn’t sound like very good idea.

    And how is this helping your situation? Breaking and accelerating increases noise and pollution. If cars have to spend more time on the street instead of being at their destination, they either need more road space or they spend more time in traffic jams that, again, increase noise and pollution. Cars are the least likely to be involved in accidents when they are cruising, so you are also making your city less safe.

    Just to be clear: I’m absolutely in favour of banning cars in cities, but you are making the already bad situation worse for everyone.







  • Vielleicht können wir 2040 den Strom nachhaltig erzeugen, den wir heute brauchen (hab’s nicht nachgerechnet), aber bis dahin wird sich unser Energiehunger sehr wahrscheinlich noch vervielfachen. Guck Dir nur mal den Verbrauch der KI-Rechenzentren an. Und es gibt Milliarden Menschen, die gerne so Leben würden wie Du und ich, sich zur Zeit aber nur einen winzigen Bruchteil von unserem Konsum leisten können.

    Und Strom ist ja nicht die einzige Ressource, die wir vergeuden. Ökosysteme, Wasser, sogar Sand zum Bauen wurde schon knapp.