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Cake day: December 20th, 2025

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  • Genau das ist doch der Punkt. Die Radfahrenden sind doch auch in aller Regel die Opfer. Der Vergleich ist schon sehr passend:

    Es gibt eine schlechte Grundsituation: A: Schlechter Umweltschutz/Lufreinhaltung. B: Schlechte Verkehrsinfrastruktur/Verkehrsregeleinhaltung. Diese führen zu einer schlechten Gesundheitssituation von Dritten: A: Gesundheitliche Probleme durch schlechte Luft für Leute, die nicht die Fabriken betreiben. B: Unfälle mit entsprechenden Gesundheitsfolgen für Radfahrende, die nicht das Auto steuern und nicht die Verkehrsinfrastruktur verantworten. Und nun sollen diese Opfer sich selbst schützen “für die soziale Krankenkasse”: A: Mit Gasmaske, B: Mit Helm.

    Wo hinkt der Vergleich? BEIDE Forderungen gehen an die Opfer.



  • Menschen fahren Fahrrad, wenn einfach, schnell und schön ist, wenn es Spaß macht.

    Wenn es die Frisur ruiniert, oder rumnervt, weil man erst ne Panzerung anziehen muss, dann verliert es dir Attraktivität. Oder wenn Menschen durch die Helmpflicht den Eindruck bekämen, Fahrradfahren wäre gefährlich.

    Zwei Denkanstöße: 1. In den Niederlanden wird kaum Helm getragen - trotzdem ist die Quote tödlicher oder schwerer Verletzungen gering. Warum?

    2.: Würdest Du eher für eine Gasmaskenpflicht in der Öffentlichkeit oder für gute Luft kämpfen?