Wie er relativ am Anfang sagt, dass er nicht mutig ist und dann einfach mal zwei Jahre lang Filmaufnahmen macht und in der Zeit auch noch kleine Akte der Rebellion macht.
Gleichzeitig spannend und surreal, die Aufnahmen zu sehen. Die Lehrer:innen, die ja doch sehr offen untereinander sagen, dass das alles irgendwie Mist ist. Aber es doch weiter machen, weil kommt halt von oben. Ich denke die Jugendlichen und jungen Erwachsenen wissen es auch. Dass da was im Argen ist. Wobei selbst da merkt man schon, wie es kippt. Und dann die wirklich jüngeren Schüler:innen zu sehen…man ahnt schon, dass sich das irgendwann festigt und nicht mehr hinterfragt wird.
Hab ich kürzlich ein Interview auf einem Lieblingspodcast (Meduza) gehört, kann ich empfehlen.
Ein russischer Schullehrer der die offizielle Aufforderung Unterricht zu filmen sehr wörtlich nimmt und damit aufdeckt wie sehr eigentlich alle gegen das Putin-Regime sind. Und (mMn unter Lebensgefahr) bereit ist, mit einem “westlichen” Regisseur eine Doku zu machen.


