Die gerade stattfindende Grönland-Debatte bietet den perfekten Nährboden, um verbindliche Standards zu fordern die vorschreiben, dass Alltags-Apps (besonders im öffentlichen Bereich, Payment, Banking, Telekommunikation, Behörden, Post, DHL, Bahn, …) auch auf alternativen US-unabhängigen Betriebssystemen installierbar sein müssen, ähnlich wie die freie Browserwahl. Zwangs-Notarisierung durch Monopolisten sollte im gleichen Zug ein Riegel vorgeschoben werden, aber freiere Wahl des Betriebssystem wäre zumindest ein Schritt in die Richtung.
Dies so sehr! Ich bin sehr sehr gespannt auf die nächsten Monate. Ich bereite gerade meinen Exodus aus meinem walled garden von Apple vor in dem ich seit dem iPhone 3GS lebe. Ich bin Teil des ersten Preorder Batches des neuen Smartphones von Jolla mit Sailfish OS, also Linux auf dem Handy. Bin sehr gespannt, ob ich damit so durch den Alltag komme. Gerade bei den auch schon von dir angesprochenen Banking Apps etc. bin ich noch skeptisch aber willens mich reinzufuchsen.
Ich denke die besten Chancen hat man bei Apps die in irgendeiner Weise gesetzlich erzwungen werden. Krankenkassen fehlen z.B. noch in der Aufzählung. Hier widerspricht es doch klar dem Recht auf informationelle Selbstbestimmung wenn man in undurchsichtige US-Dienste gezwungen wird, also hat man ein gutes Argument um Interoperabilität einzufordern.
Ich bin interessiert, ob jemand es schafft, das Jolla mit Wero zu benutzen. Von wegen EU-independent und so.



