Der stereotypische Wildapfel ist klein und schmeckt sauer und mehlig. Seine Größe hängt jedoch eher von der Sorte und von der Witterung als von der (mangelnder) Bewirtschaftung der Bäume ab. Die Witterung im Rheinland war dieses Jahr sehr gut, und entsprechend sind die Äpfel eher groß gewachsen. Mein bisheriger Rekordfund war ein 410 g schwerer Wildapfel. Diese Woche wurde dieser Rekord von einem neuen Fund (links im Bild) deutlich übertroffen. Dabei war ich dieses Jahr noch nicht einmal an dem Ort, an dem Bäume der großwüchsigen Sorten stehen. 😲

Aus den gepflückten Äpfeln habe ich mit meinen Gäste einen Apfel-Pfannkuchen in meiner 40 cm großen Paella-Pfanne zubereitet. Es war eher eine lustige Schnapsidee, aber es hat überraschend gut funktioniert. Wie man rechts auf dem Bild sieht, ist uns der Pfannkuchen beim Wenden nicht zerrissen. Der Pfannkuchen war ziemlich dick und sah eher wie ein Reibekuchen aus. Nächstes Mal werde ich versuchen, die Äpfel feiner zur reiben, sodass der Pfannkuchen dünner wird und wie ein normaler Pfannkuchen ausschaut.